
Nach dem Angriff auf einen Jugendlichen in München hat die Polizei einen 17-jährigen Tatverdächtigen festgenommen. Er soll dem 16 Jahre alten Opfer schwere Verletzungen am Oberkörper zugefügt haben, teilte die Polizei mit. Der 16-Jährige kam ins Krankenhaus und ist außer Lebensgefahr. Als die Polizei am Tatort im Stadtteil Sendling eintraf, war der Täter verschwunden.
Während der Ermittlungen erhärtete sich der Verdacht gegen den 17-Jährigen. Die Polizei hatte Hinweise auf seinen Aufenthaltsort und nahm ihn am Donnerstag fest. Er soll nun einem Haftrichter vorgeführt werden. Dem Jugendlichen wird ein versuchtes Tötungsdelikt vorgeworfen. Laut einem Sprecher der Polizei war der 17-Jährige unter anderem wegen Körperverletzung bereits polizeibekannt.
Zu einer Attacke der anderen Art kam es an anderer Stelle in Bayern: Ein Taxifahrer soll einen Radler nach einem Streit in München absichtlich angefahren und schwer verletzt haben. Der 37 Jahre alte Radfahrer sei wegen des Streits an einer Kreuzung in der Nähe des Karlsplatzes (Stachus) zunächst abgestiegen und zu dem Taxi hinter ihm gegangen, sagte eine Polizeisprecherin.
Als er wieder auf sein Rad steigen wollte, habe der 46 Jahre alte Taxifahrer beschleunigt, den Radler erfasst und mehrere Meter auf der Motorhaube mitgeschleift. Dann habe der Taxifahrer gebremst und der Radler sei auf die Fahrbahn gefallen. Der Radfahrer sei mit schweren Verletzungen in ein Krankenhaus gebracht worden.
Mehrere Passanten hätten den Vorfall mitbekommen und den Taxifahrer festgehalten, bis die ersten Polizisten am Ort des Geschehens waren. Der Taxifahrer sei vorläufig festgenommen worden. Nach ersten Erkenntnissen sei der Radfahrer nicht schwerer verletzt. Zuerst hatten „Münchner Merkur“ und „tz“ über den Vorfall berichtet.
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