
Nürnberg - Wie soll das Max-Morlock-Stadion künftig aussehen? Heute Vormittag hat die Stadt Nürnberg gemeinsam mit dem 1. FC Nürnberg die Vorzugsvariante für den geplanten Vollumbau vorgestellt. Wir waren im Rathaus live dabei.
Seit Jahren wird über einen Vollumbau des Achtecks diskutiert, heute wurde es konkreter: Die Stadt Nürnberg präsentierte am Freitagvormittag im Rathaus die Vorzugsvariante für den geplanten Vollumbau – jene Variante also, die dem Stadtrat zur Beschlussfassung vorgeschlagen wird.
Wir waren vor Ort. Dieser Ticker ist mit allen wichtigen Informationen, Zahlen und Zitaten aus dem Sitzungssaal aktualisiert.
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@Allmaecht
Die Stadt hat da schon immer gepennt. Wenn der Ministerpräsident FJS dem damaligen Oberbürgerarbeitsplatzvernichtermeister Urschlechter nicht in aller Öffentlichkeit mit dem Stadionumbau gedroht hätte, spielte der Club immer noch in der altehrwürdigen Stadionruine aus den 1920ern. Da hätten die Damen und Herren vom Denkmalschutz dann mal echt was zu meckern bei einem Abriss. Dem Club gehört nix, da bin ich voll bei dir. Aber die Stadt hat alles Stadion betreffendes schleifen lassen. Dem Club ist vorzuwerfen, dass von Salbadern bis jetzt schon angeblich Pläne in den Schreibtischschubladen lagen aber nie was konkretes unternommen wurde. Die bayerischen Ministerpräsidenten von FJS bis Söder sind die falschen Adressaten für Beschwerden. In München und Augsburg hat es doch auch geklappt, nur ob oder was da vom Freistaat kam weis ich nicht.
Erfolg sprich zweite Liga, brauchen wir nicht, mit ein paar schaufeln Sand , 20 Eimer Mörtel und 200 Holzschrauben pfriemeln wir da schon wieder was zusammen was wieder 10 Jahre hält! Sollte das das Ziel sein? Und nochmal, JETZT ist Bayern bereit das Geld zu geben. Beschwerden bitte an Söder, nicht an den Club oder die Stadt! Die muss sich nur fragen lassen wie das alles so weit kommen konnte.
@Leberkäs
Na ja, ob das den Damen und Herren vom Denkmalschutz reichen würde da ein Schild hin zu stellen" Hier stand einst die Haupttribüne des Stadions zu Nürnberg, zu sehen ist noch die Rückwand und rechte Seite im Bauhausstil"wage ich mal stark zu bezweifeln :)). Auch das gerade im kommunalen Bereich lauter verantwortungslose Gangster ihr Unwesen treiben glaube ich jetzt auch nicht, aber darüber kann man natürlich geteilter Meinung sein. Der Punkt für mich ist das man Jahrzehnte lang nur Flickschusterei betrieben hat und jetzt die Möglichkeit hat mit Unterstützung des Freistaats das zu ändern. Warum geht die Stadt nicht her und sagt" baut euch doch euer Stadion selber, sucht euch Sponsoren ect." Weil sie dann ihre nächste Ruine da draussen stehen hat, passend zu dem ganzen anderen Schrott der da euch seit Jahrzehnten aus unterschiedlichen Gründen dort vor sich hin gammelt und Geld kostet. Das was der @Münchner schreibt wird doch seit Jahren erzählt, kein Geld, kein sportlicher
@Allmaecht 2, für die Gesetze (Urheberrecht, Denkmalschutz usw.) können die Kostenträger des neuen Stadion nichts. Trotzdem sollte man versuchen die Kosten so niedrig wie möglich halten, wie in München geschehen, aber da waren die Vereine die Betreibergesellschaft und dachten wirtschaftlich was ihre Kosten betraf.
Was spricht zum Beispiel dagegen die drei Denkmäler-Mauern stehen zu lassen, mit einer Tafel zu versehen damit der Unsinn auch sichtbar wird und mit einem Neubau daneben zig Mios einzusparen?
Es gibt eben genügend warnende Beispiele wo solche "Objekte" krachend gescheitert sind. Die Involvierten Vorstände und sonstige finanziellen Nutznießer rechnen die Erlöse natürlich schön um den Auftrag zu erhalten. Die komunalen Beamten, Bürgermeister, Stadtbauamt usw. sind eh unantastbar. Fazit: denen kann egal sein was passiert, der Steuerzahler blecht wenn es schief geht. Es kann natürlich auch gut gehen, der Club steigt auf, das Stadion ist ausgelastet und der Rubel rollt.
@Allmaecht, die Problematik mit dem Denkmalschutz ist mir bekannt. Was dieser Unsinn Geld verschlingt ist Irrsinn. In München wollte der Architekt des Oly nochmal absahnen. Das Dach ist "geistiges Eigentum", Frage: Warum muss der Architekt als Eigentümer nicht für die jährlichen Kosten in Mio-Höhe aufkommen sondern der Steuerzahler? Beim leistungslosen Abzocken war er dann da. Gut, die Arena bauten die Bayern und die 60er aber die Infrastruktur blieb am Steuerzahler hängen wie die Dachkosten.
Bei uns wird erst mal alles komplett vom Steuerzahler übernommen, egal ob jetzt Stadt, Land oder Bund. Da bin ich beim @Münchner, dass man damit vorsichtiger umgeht. Das fängt in den Kommunen klein an und endet dann im Bund mit Milliarden die verschwendet werden. Die Vermarktungserlöse für das Stadion nebst der Miete werden garantiert von den sportlichen Erfolgen des FCN abhängig sein und da sind wir ja "gebrannte Kinder" was das betrifft.