Nürnberg - Das Citybike mit Tiefeneinstieg, Schutzblechen und Licht war schon einmal Amazons meistgekauftes E-Bike – jetzt ist es für 649 Euro zurück.

Jeden Morgen dasselbe Spiel. Parkplatz suchen, Stau, zu spät. Oder der Bus, der natürlich auch nicht pünktlich kommt. Für viele ist das Alltag – und ein E-Bike wäre die Lösung. Nur: Marken-Elektrofahrräder kosten meistens noch ein Vermögen.

Fischer zum Beispiel. Das VIATOR 6.8i ist ein ordentliches Trekkingrad mit Mittelmotor, hydraulischen Scheibenbremsen und 170 km Reichweite. Auch mit Tiefeneinstieg, Schutzblechen und Licht. Es kostet aber trotz Rabatt rund 1920 Euro. Für viele schlicht zu viel.

Ich habe deshalb geschaut, welche günstigen und dennoch guten Alternativen es gibt. Die Antwort: das E-Bike von HillMiles. 26 Zoll, Tiefeneinstieg, Schutzbleche, Licht, 100 km Reichweite – und das für 649 Euro. Das Elektrofahrrad war schon einmal Bestseller Nr. 1 bei Amazon. Jetzt ist es zurück, zum zeitlich befristeten Couponpreis.

Ob es den Vergleich mit Fischer standhält – und für wen es sich wirklich lohnt – das schauen wir uns jetzt an.

Was das E-Bike für 649 Euro wirklich kann

Kein Rennrad, kein Mountainbike – das HillMiles ist ein Stadtrad, und das merkt man an jedem Detail. Angenehmer Tiefeneinstieg, Schutzbleche, integriertes LED-Licht: Alles ist auf den täglichen Einsatz ausgelegt. Einsteigen, losfahren, ankommen. Das Licht lässt sich bequem vom Lenker aus einschalten, der Gepäckträger hinten trägt bis zu 25 kg. Wer morgens zur Arbeit fährt und abends wieder nach Hause, bekommt bei diesem E-Bike genau das, was er braucht.

Der 36V-13Ah-Akku (468 Wh) liefert laut Hersteller bis zu 80 km im reinen Elektromodus und über 100 km im PAS1-Unterstützungmodus, also mit Pedalunterstützung. Für den täglichen Pendelweg reicht das locker – selbst ohne tägliches Laden. Wie beim Marken-Fahrrad von Fischer ist der Akku abnehmbar und lässt sich per Schlüssel sichern. Aufladen kann man ihn bequem in der Wohnung oder im Büro. Vier bis fünf Stunden braucht die Batterie des Elektrofahrrades bis zur vollen Ladung.

Fünf Fahrmodi, sieben Gänge: Das Elektrofahrrad passt sich an

Was viele günstige E-Bikes nicht bieten: echte Flexibilität beim Fahren. Fünf Unterstützungsstufen kombiniert mit einer 7-Gang-Shimano-Schaltung geben volle Kontrolle über Tempo und Krafteinsatz. Wer entspannt durch die Stadt gleiten will, wählt eine niedrige Stufe und tritt gemütlich mit. Wer zügig vorankommen oder mühelos eine Steigung erklimmen möchte, dreht die Unterstützung hoch. Direkt beim Anfahren reagiert der Motor ohne Zögern und ohne ruckartige Einsetzer.

Schlaglöcher und Bordsteinkanten dämpft die gefederte Vordergabel des HillMiles-Elektrofahrrades spürbar ab. Auf Stadtasphalt ein echter Komfortgewinn – auch wenn sie naturgemäß nicht mit hochwertigen Fully-Federsystemen mithalten kann. Zu 85 % vormontiert wird das E-Bike geliefert.

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Wo das Bike Grenzen hat – und wo Fischer klar vorne liegt

Wie schneidet das günstige E-Bike im Vergleich zum Markenfahrrad ab? Zugegeben, das Fischer VIATOR 6.8i ist ein anderes Fahrrad – in jeder Hinsicht. Kraftvoller als der Heckmotor des HillMiles ist der Brose-Mittelmotor mit 90 Nm Drehmoment, besonders spürbar an Steigungen. Bis zu 170 km Reichweite schafft der 711-Wh-Akku laut Hersteller. Zuverlässiger als mechanische Systeme bremsen die hydraulischen Shimano-Scheibenbremsen. Doch mit einem Amazon-Preis von 1920 Euro kostet das Fischer-Elektrofahrrad fast das Dreifache.

Für wen lohnt sich der Aufpreis? Wer täglich lange Strecken fährt, regelmäßig Steigungen überwindet oder auf ein langlebiges Premium-Bike setzt, ist beim Fischer-Fahrrad besser aufgehoben. Wer dagegen pendelt, flaches Stadtgelände oder gemütliche Feldwege kennt und kein Vermögen ausgeben will, wird mit dem HillMiles-E-Bike glücklich.


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Amazons meistgekauftes E-Bike – die Zahlen sprechen für sich

Sterne-Ratings gibt es für das E-Bike von HillMiles aktuell noch keine – der Händler hat das Bike nach einer Pause bei Amazon frisch eingestellt. Was es aber gibt: eine Erfolgsgeschichte. Kunden des Versandriesen haben das Elektrofahrrad in der Vergangenheit so oft gekauft, dass es zwischenzeitlich Bestseller Nr. 1 in seiner Kategorie wurde.

Wer noch einen Fahrradträger für die Anhängerkupplung sucht, findet in unserem Nordbayern-Schnäppchen-Artikel ein günstiges Modell mit Fußpedal-Abklappmechanismus.

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