Ulm - Ein Auto überschlägt sich auf der B30 bei Ulm – für den Fahrer kommt jede Hilfe zu spät. Was die Polizei bisher zu dem tödlichen Unfall sagt.

Bei einem Unfall auf der Bundesstraße 30 bei Ulm ist ein Autofahrer gestorben. Der Mann kam mit seinem Wagen am Nachmittag aus zunächst unbekannter Ursache von der Straße ab und überschlug sich, wie ein Polizeisprecher sagte. Der Fahrer erlag noch am Unfallort seinen Verletzungen. Weitere Angaben konnte der Sprecher zunächst nicht machen.

Auf der B2 bei Rednitzhembach (Lkrs. Roth) ereignete sich rund 24 Stunden zuvor am Freitagnachmittag (26.06.2026) ein weiterer schwerer Verkehrsunfall, bei dem drei Menschen verletzt wurden. Auch hier überschlug sich ein Wagen. Der betroffene Streckenabschnitt der B2 war bis in die Abendstunden gesperrt. Die Verkehrspolizeiinspektion Feucht sucht nun Unfallzeugen.

Gegen 14.40 Uhr - so berichten es die Beamtinnen und Beamten in einer Pressemitteilung dazu weiter - war es in Fahrtrichtung Weißenburg zwischen den Anschlussstellen Rednitzhembach und Roth-Ost zu dem Unfall gekommen, bei dem ein BMW X6 aus noch ungeklärter Ursache auf einen vorausfahrenden Mercedes auffuhr. Der Mercedes überschlug sich infolge der Kollision und kam auf dem Fahrzeugdach zum Liegen. Der BMW blieb ebenfalls schwer beschädigt im Grünstreifen stehen.

Die 61-jährige Fahrerin des Mercedes sowie ihre 60-jährige Beifahrerin erlitten bei dem Unfallgeschehen schwere Verletzungen. Ebenso musste der 39-jährige Fahrer des BMW vom Rettungsdienst zur medizinischen Versorgung in ein Krankenhaus gebracht werden. Für den Transport der 61-jährigen Mercedes-Fahrerin war ein Rettungshubschrauber im Einsatz, teilt das Polizeipräsidium Mittelfranken in einem Statement mit.

Beamte der Verkehrspolizeiinspektion Feucht nahmen den Unfall auf. Ein Gutachter unterstützt die Polizei auf Anordnung der Staatsanwaltschaft bei den Ermittlungen zu Unfallhergang und -ursache. In diesem Zusammenhang stellten die Beamten die Unfallfahrzeuge sicher. An den beiden Pkw entstand wirtschaftlicher Totalschaden. Die Schadenshöhe wird einschließlich der entstandenen Beschädigungen an der Schutzplanke und dem Grünstreifen der Fahrbahn auf rund 130.000 Euro geschätzt.

Die B2 in Fahrtrichtung Weißenburg musste für die Dauer der Unfallaufnahme sowie der anschließenden Bergungs- und Räumarbeiten ab der Anschlussstelle Rednitzhembach gesperrt werden. Erst um kurz nach 18 Uhr konnte die Fahrbahn wieder für den Verkehr freigegeben werden.

Im Zuge der Unfallermittlungen sucht die Verkehrspolizei Feucht nun dringend mögliche Zeuginnen oder Zeugen, die Wahrnehmungen zum Geschehensablauf gemacht haben. Diese können sich unter der Rufnummer 09128 9197-0 mit der Polizei in Verbindung setzen.

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