Schnelldorf - Wegen eines Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz ermittelt die mittelfränkische Polizei. Ein Zeuge hat eine Hündin nahe der A6 an einem Baum angebunden aufgefunden - ganz alleine.

Am vergangenen Freitag, 26. Juni 2026, meldete ein aufmerksamer Mitteiler der Polizei einen Hund, der an einen Baum angeleint und offenbar ausgesetzt wurde. Wie die Polizei aus Feuchtwangen in einer Mitteilung erklärt, fand der Mitteiler den Hund ganz alleine nördlich der Autobahnausfahrt Schnelldorf an der A6.

Bei dem Tier handelt es sich um eine junge Hündin der Rasse Jack Russell Terrier. Der Finder versorgte das Tier zunächst mit Wasser, ehe er die Polizei verständigte.

Die eintreffenden Kräfte der Polizei überzeugten sich davon, dass es dem Hund gut ging. Anschließend wurde das Tier in eine Tierklinik gebracht. Dort stellten die Verantwortlichen fest, dass die Hündin zwar gechippt, aber nicht registriert ist - dadurch konnte keine Besitzerin beziehungsweise kein Besitzer ausfindig gemacht werden. Auch durch Postings über Social Media meldete sich kein Verantwortlicher.

Inzwischen wurde die Hündin in das Tierheim nach Ansbach gebracht, nachdem stundenlang keine Rückmeldungen auf den Aufruf kamen. Gegen die Täterinnen oder Täter wird nun ein Ordnungswidrigkeitenverfahren wegen eines Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz eröffnet - die Polizei geht davon aus, dass die Hündin ausgesetzt wurde.

Vor allem während der andauernden Hitze in der Region hätte das für die Hündin zu einer echten Gefahr werden können. Oftmals passiert es leider auch, dass Kinder oder Tiere in Autos eingesperrt bleiben - dabei genügt schon ein nur wenige Minuten andauernder Einkauf, schon kann es zur Lebensgefahr werden. Wie du reagieren kannst, wenn du ein Kind oder ein Tier im Auto eingesperrt bemerkst, erfährst du in unserem Artikel.


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