Nürnberg - Nachdem bei Untersuchungen Rückstände eines Pestizids aufgewiesen wurden, muss ein Lebensmittel-Großhändler das betroffene Produkt zurückrufen. Denn das entsprechende Pestizid gilt als giftig für das Nervensystem.

Kurkuma, auch bekannt als Gelbwurzel, gilt als Heilpflanze und ist besonders beliebt bei der Zubereitung von etwa Currys und Suppen. Doch derzeit lohnt sich ein Blick in den Gewürzschrank: Ein Lebensmittel-Großhändler ruft ein Kurkuma-Pulver zurück. Wie das Unternehmen Kreyenhop & Kluge mitteilt, ist in dem Produkt bei amtlichen Untersuchungen ein Rückstand des Pestizids Chlorpyrifos festgestellt worden, der über dem gesetzlichen Grenzwert lag.

Chlorpyrifos ist neurotoxisch und steht demnach im Verdacht, die Entwicklung des kindlichen Gehirns während der Schwangerschaft zu beeinträchtigen. Eine Gesundheitsgefährdung könne daher nicht ausgeschlossen werden, teilt der Händler mit.

Die Rückrufaktion betrifft konkret ein Gewürz des Lieferanten „NGR“ mit der Bezeichnung „Turmeric/Haldi Powder“ und der Artikelnummer 21307 sowie dem EAN-Code 4260028480079. Kreyenhop & Kluge weist in der Mitteilung darauf hin, dass ausschließlich Produkte, die bis zum 31. Dezember 2027 haltbar sind, zurückgerufen werden. Kundinnen und Kunden, die entsprechende Artikel gekauft haben, können diese der Mitteilung zufolge in den jeweiligen Einkaufsfilialen zurückgeben.

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