Coburg - Der Startschuss für den Neubau der Tank- und Rastanlage „Coburger Land“ an der A73 ist gefallen. Damit wird eine sensible Lücke im Versorgungsnetz geschlossen der Autobahn geschlossen.

Auf dem über 140 Kilometer langen Streckenabschnitt zwischen der bayerisch-thüringischen Landesgrenze im Norden und der Tank- und Rastanlage „Feucht“ an der A9 im Süden ist derzeit keine weitere Tank- und Rastanlage vorhanden. Die Anlage „Coburger Land“ soll nun diese Versorgungslücke auf der A73 schließen und damit einen wichtigen Beitrag zum Ausbau der Lkw-Stellflächen an Bundesautobahnen leisten.

Die Maßnahme umfasst den Neubau einer Tank- und Rastanlage (TR) an der Ostseite der A73 in Fahrtrichtung Suhl und den Neubau eines Parkplatzes mit WC (PWC) an der Westseite in Fahrtrichtung Nürnberg. Über eine Brücke sind die beiden Anlagen verbunden.

Auf der Tank- und Rastanlage entstehen insgesamt 87 neue PKW- und 48 neue LKW-Stellplätze. Ergänzend kommt eine 176 Meter lange Stellfläche für Busse und Fahrzeuge mit Anhängern hinzu. Zusätzlich werden zwei Groß- und Schwertransportflächen mit einer Gesamtlänge von 250 Metern geschaffen.

Weitere 30 PKW- und 16 neue LKW-Stellplätze sowie eine 100 Meter lange Stellfläche für Busse und Fahrzeuge mit Anhängern sind auf der PWC-Anlage auf der Gegenseite vorgesehen. Auch hier entstehen zusätzlich zwei Groß- und Schwertransportbereiche mit einer Gesamtlänge von 230 Metern.

„Der Aus- beziehungsweise Neubau unserer Parkmöglichkeiten trägt dazu bei, dringend notwendige Stellflächen für LKW-Fahrer zur Einhaltung der gesetzlich vorgeschriebenen Lenk- und Ruhezeiten zu schaffen und wird damit auch wesentlich zur Verbesserung der Verkehrssicherheit beitragen, erhöht der zunehmende Lkw-Verkehr auf den Autobahnen doch auch den Parkdruck auf den Rastanlagen“, sagte Thomas Pfeifer, Direktor der Niederlassung Nordbayern, zum Baubeginn der neuen Anlage in Franken.

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