
Rudi Völler setzt nach dem bitteren WM-Aus für Nico Schlotterbeck auf eine Trotzreaktion in der Fußball-Nationalmannschaft. „Das ist eine schwere Verletzung für Nico. Es ist sehr schade. Es ist bitter für uns und für den Jungen. Eine WM ist nicht so oft“, sagte der DFB-Sportdirektor der Deutschen Presse-Agentur in Winston-Salem.
Ziel müsse es nun sein, Schlotterbeck aufzubauen und neue Lösungen für die kommenden Turnieraufgaben der DFB-Elf zu finden. „Das müssen wir auffangen und das bekommen wir aufgefangen“, sagte der 66-Jährige.
Völler lobt Schlotterbecks Wunsch
Schlotterbeck hatte sich beim 2:1 im WM-Spiel am Samstag in Toronto gegen die Elfenbeinküste eine Innenbandverletzung im linken Knöchel zugezogen und fällt nach DFB-Angaben mehrere Monate aus.
Völler lobte ausdrücklich Schlotterbecks Wunsch, bei der Mannschaft in den USA zu bleiben. „Das spricht für unseren Teamgeist“, sagte er. Die Absprachen mit Borussia Dortmund seien problemlos gewesen. Er habe selbst mit BVB-Chef Lars Ricken telefoniert. Der Verbleib des 26-Jährigen und die Behandlung durch die DFB-Ärzte werde unterstützt.
