
Der Rapper Haftbefehl hat eine künstlerische Auszeit angekündigt. „Aktuell bin ich emotional und körperlich nicht in der Verfassung, aufzutreten“, schrieb der 40-jährige Musiker in einem Beitrag auf Instagram. 2025 beschäftigte sich die Netflix-Doku „Babo - Die Haftbefehl-Story“ unter anderem mit den psychischen Problemen und der Suchtkrankheit des Rapstars.
„Viele von euch haben die Doku gesehen und wissen, dass ich seit längerer Zeit mit gesundheitlichen und persönlichen Herausforderungen zu kämpfen habe“, richtet sich Haftbefehl in dem Post an seine Fans. „Der ganze Rummel“ um die viel beachtete Doku habe zu zusätzlicher Belastung geführt.
Haftbefehl: „Kämpfe jeden Tag darum, wieder auf die Beine zu kommen“
Er brauche nun „Ruhe und Zeit, um mich auf meine Gesundheit zu konzentrieren und wieder zu Kräften zu kommen“, so der Rapper, der mit bürgerlichem Namen Aykut Anhan heißt. „Ich kämpfe jeden Tag darum, wieder auf die Beine zu kommen, und hoffe, dass ihr Verständnis für meine Situation habt“, schrieb er weiter. Bereits Anfang Juni hatte Haftbefehl einen Auftritt bei einem Festival in Frankfurt am Main abgesagt. Wie lange er sich von der Bühne verabschieden wolle, ließ der 40-Jährige offen.
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2025 brachte die erfolgreiche Netflix-Produktion den Rapper zurück in die Schlagzeilen. Der Dokumentarfilm von Juan Moreno und Sinan Sevinç zeigte den Offenbacher im Umgang mit seiner Drogensucht und seinem Kokainkonsum. Auch die Folgen werden thematisiert: Nach einer Überdosis musste Haftbefehl demnach wiederbelebt werden. Ob seine derzeitigen gesundheitlichen Probleme mit Drogen zusammenhängen, ist nicht bekannt.
„Du wirst gebraucht“: Fans und Kollegen senden Genesungswünsche an Haftbefehl
Unter dem Beitrag sammeln sich zahlreiche Genesungswünsche. Fans und Kolleginnen und Kollegen wünschen dem Rapper Kraft und schnelle Besserung. Rapper Samra schreibt: „Ganz viel Kraft! Du schaffst das“. Fans schreiben, der Musiker solle sich die Zeit nehmen, die er braucht. Auch viele weitere Musiker und Fans reagieren mit roten Herzen und unterstützenden Kommentaren. Moderator Kai Pflaume schreibt: „Erhol dich gut. Du wirst gebraucht.“