
Eine Wohnung in einem Sechs-Parteien-Haus im niederbayerischen Deggendorf hat gebrannt. Nach Polizeiangaben entstand ein Schaden im unteren sechsstelligen Bereich.
Demnach wurde das ganze Haus evakuiert. Drei Bewohner erlitten eine Rauchvergiftung und wurden ins Krankenhaus gebracht, wie die Polizei meldet. Die betroffene Wohnung sei nach dem Brand unbewohnbar. Die übrigen Bewohner konnten laut Polizei wieder in ihre Wohnungen zurückkehren. Die Polizei vermutet einen technischen Defekt eines Trocknungsgeräts als Brandursache.
An anderer Stelle im Freistaat Bayern kam es vor wenigen Tagen zu einem weiteren folgenschweren Feuer, das einen immensen Schaden verursacht hat. Hier zerstörten im Mai Flammen mehrere Gebäude in Preinerszell. Nach bisherigen Erkenntnissen - so berichten es die Beamtinnen und Beamten in diesem Zusammenhang dann weiter - hatte ein 40-jähriger Mann privat Schweißarbeiten an seinem Pkw im Bereich einer Werkstatt durchgeführt. Hierbei geriet der Wagen in Brand.
Das Feuer griff im weiteren Verlauf auf einen Schuppen, das angrenzende Nebengebäude eines Wohnhauses, ein weiteres Nebengebäude mit Holzanbau und den dahinterliegenden Wald über. Die betroffenen Gebäude brannten komplett aus. Durch den Brand wurden zudem mehrere Fahrzeuge zerstört. Vor Ort waren rund 200 Helferinnen und Helfer der Rettungsorganisationen eingesetzt. Verletzt wurde glücklicherweise niemand, ersten Schätzungen zufolge entstand ein Sachschaden in Höhe von rund 200.000 Euro. Die Kriminalpolizei Ingolstadt hat die Ermittlungen übernommen.
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