Igensdorf - Ein nächtliches Feuer hat für einen immensen finanziellen Schaden gesorgt. Nach dem Großeinsatz ermittelt nun die Kripo. Noch sind Fragen offen.

Ein Brand in einem Mehrfamilienwohnhaus im Ortsteil Stöckach hat am späten Samstagabend (13. Juni 2026) einen größeren Einsatz von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei ausgelöst. Die Kriminalpolizei Bamberg hat die Ermittlungen zur Brandursache übernommen, erklärt das zuständige Polizeipräsidium in einer Pressemitteilung von Sonntagmorgen (14. Juni 2026).

Gegen 23 Uhr wurde - so berichten es die Beamtinnen und Beamten in diesem Zusammenhang dann weiter - der Brand in einem Wohnanwesen in der Hauptstraße gemeldet. Nach ersten Erkenntnissen geriet ein Sicherungskasten im Treppenhaus in Brand. Die Feuerwehr konnte das Feuer schnell unter Kontrolle bringen und löschen. Ein Bewohner erlitt eine leichte Rauchgasvergiftung. Das Treppenhaus sowie Teile einer angrenzenden Wohnung nahmen durch das Feuer und die Rauchentwicklung erheblich Schaden. Die betroffenen Bereiche sind derzeit nicht bewohnbar. Der entstandene Sachschaden wird auf etwa 100.000 Euro geschätzt. Die Feuerwehr war mit rund 60 Einsatzkräften vor Ort. Die weiteren Ermittlungen zur Brandursache führt die Kriminalpolizei Bamberg.

An anderer Stelle im Freistaat Bayern kam es vor wenigen Tagen zu einem weiteren folgenschweren Feuer, das einen immensen Schaden verursacht hat. Hier zerstörten im Mai Flammen mehrere Gebäude in Preinerszell. Nach bisherigen Erkenntnissen - so berichten es die Beamtinnen und Beamten in diesem Zusammenhang dann weiter - hatte ein 40-jähriger Mann privat Schweißarbeiten an seinem Pkw im Bereich einer Werkstatt durchgeführt. Hierbei geriet der Wagen in Brand.

Das Feuer griff im weiteren Verlauf auf einen Schuppen, das angrenzende Nebengebäude eines Wohnhauses, ein weiteres Nebengebäude mit Holzanbau und den dahinterliegenden Wald über. Die betroffenen Gebäude brannten komplett aus. Durch den Brand wurden zudem mehrere Fahrzeuge zerstört. Vor Ort waren rund 200 Helferinnen und Helfer der Rettungsorganisationen eingesetzt. Verletzt wurde glücklicherweise niemand, ersten Schätzungen zufolge entstand ein Sachschaden in Höhe von rund 200.000 Euro. Die Kriminalpolizei Ingolstadt hat die Ermittlungen übernommen.

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