
Zwei Weißwürste, süßer Senf, Brezen und ein Hefeweizen - fertig ist das bayerische Kultfrühstück. Bestellt man im Freistaat ein Weißwurstfrühstück, kann man sich im Normalfall darauf verlassen, dieses genauso zu bekommen. Was sich dabei aber unterscheidet, ist der Preis. Eine neue Auswertung von der Traumhausverlosung zeigt: Die Spanne dabei ist enorm. Und: Sowohl das teuerste als auch das günstigste Pflaster dürften überraschen.
Insgesamt 21 bayerische Großstädte hat die Traumhausverlosung für das Ranking analysiert. Dabei kam heraus: Am wenigsten zahlen Weißwurstesser und -esserinnen in München. Zwar gilt die Metropole als eine der teuersten Städte Deutschlands, doch das spiegelt sich offenbar nicht im Weißwurstfrühstück wider. Mit einem Durchschnittspreis von 4,84 Euro liegt die Landeshauptstadt an der Spitze des Günstig-Rankings. Auf Rang zwei folgt Schweinfurt mit durchschnittlich 4,90 Euro für das traditionelle Essen, auf Platz drei Hof an der Saale mit 5,10 Euro.
Weißwurstfrühstück im Preischeck: So viel kostet das Kultfrühstück in Bayern
Wie die Traumhausverlosung herausfand, zahlt man in Bayern für ein klassisches Weißwurstfrühstück im Schnitt 7,10 Euro. Unter diesem landesweiten Schnitt lagen der Auswertung zufolge zudem Schwabach (5,20 Euro), Coburg (5,20 Euro), Rosenheim (5,51 Euro), Fürth (5,77 Euro), Weiden in der Oberpfalz (6,10 Euro), Nürnberg (6,19 Euro) und Ansbach (6,67 Euro).
Am anderen Ende der Skala steht hingegen Aschaffenburg. Mit durchschnittlich 8,82 Euro ist das Weißwurstfrühstück der Auswertung zufolge hier am teuersten. Vergleichsweise tief in die Tasche muss man auch in Prien am Chiemsee (8,50 Euro), Straubing (8,47 Euro) und Landshut (8,40 Euro) greifen.
Für den Weißwurst-Preisindex wertete die Traumhausverlosung eigenen Angaben zufolge die Speisekarten von Wirtshäusern, Kaffeehäusern und Restaurants in 21 kreisfreien Städten des Freistaats sowie in Prien am Chiemsee aus. Demnach wurden pro Stadt fünf Lokale berücksichtigt. Bei mehreren Angeboten auf einer Speisekarte wurde laut Traumhausverlosung jeweils der günstigste Preis für die Analyse herangezogen. Gerichte, bei denen Weißwürste lediglich Bestandteil eines größeren Angebotes oder Buffets sind, seien nicht berücksichtigt worden, informiert Traumhausverlosung. Der Stadtdurchschnitt ergebe sich aus dem arithmetischen Mittel der erhobenen Einzelpreise je Stadt.
Beim Blick auf einzelne Gastronomiebetriebe, seien die Preisunterschiede noch deutlicher geworden, berichtet die Traumhausverlosung: Demnach gibt es etwa in Nürnberg ein Paar Weißwürste mit Laugenbrezel in einem Restaurant bereits für drei Euro, wohingegen ein Brauhaus in Regensburg für das gleiche Gericht 10,90 Euro verlangt.