
Wenn sich der Luitpoldhain in Nürnberg wieder in ein Lichtermeer verwandelt und feine Klänge zu hören sind, dann kann das nur an einem liegen: Die Klassik-Open-Air-Konzerte finden wieder statt. Bereits seit dem Jahr 2000 lauschen laut Angaben des Veranstalters jährlich über 100.000 Menschen beim Picknick in der Parklandschaft den beiden großen Orchestern Nürnbergs, das auch als „Woodstock der klassischen Musik“ bezeichnet wird.
In diesem Jahr legt die Staatsphilharmonie Nürnberg am Sonntag, 26. Juli, um elf Uhr mit dem Familienkonzert vor, gefolgt vom Abendkonzert um 20 Uhr des selben Tages mit dem Motto „Family an Friends“. Zu hören sind dem Veranstalter zufolge dann Stücke, die für Familienangehörige, Weggefährtinnen oder Förderer entstanden sind, darunter:
- Norbert Nagel (*1960): Fanfare
- Claude Debussy (1862-1918): Aus Ibéria: Le matin d‘un jour de fête
- Edward Elgar (1857-1934): Enigma-Variationen (Auszüge)
- Edvard Grieg (1843-1907): Hochzeitstag auf Troldhaugen (Arr. Breuer)
- Edward Elgar (1857-1934): Pomp and Circumstances Marsch Nr. 1
Demnach ist der international bekannte Pianist Lukáš Vondráček auf der Bühne zu erleben. Roland Böer, Generalmusikdirektor des Staatstheaters, dirigiert beide Konzerte.
Klassik Open Air 2026 in Nürnberg: Alle Infos zu Programm, Location und Tickets
Am Samstag, 8. August, ab 20 Uhr präsentieren die Nürnberger Symphoniker unter ihrem Dirigenten Jonathan Darlington zu „Rhythm oft the World“ dann ein Programm, das von amerikanischem Swing, sinfonischer Erzählkunst und Wiener Tradition geprägt sei, heißt es vom Veranstalter. Demnach werden unter anderem Stücke von George Gershwin, Paul Dukas und Paul Oscher gespielt. Der Solist des Abends ist der venezolanische Trompeter Pacho Flores.
Die Nürnberger Symphoniker werden konkret und nennen bereits einige Stücke, darunter:
- George Gershwin: Cuban Overture
- Paul Dukas: Zauberlehrling
- Pacho Flores: Morocota
- Johann Strauß (Arr. Paul Desenne): Tritsch-Tratsch Polka
Auch ein Wunschstück werden die Besucherinnen und Besucher dieses Jahr wieder hören, bis 27. Juli können alle Interessierten noch auf der Webseite der Stadt Nürnberg abstimmen.
Wie jedes Jahr gibt es für die Konzerte individuell gestaltete Pins, mit denen das Publikum gegen eine Spende ab zehn Euro die Veranstaltungen unterstützen kann. Tickets werden für das Klassik Open Air 2026 nicht benötigt.
Weil es, wie jedes Jahr, voll werden kann im Luitpoldhain, kannst du hier einsehen, wie viel los ist und ob du dich bespielsweise mit dem Einpacken des Picknicks beeilen solltest. Dieser Service wird von einem Nürnberger gestellt und bietet auf einen Blick live, was tatsächlich auf dem Areal los ist.