
In den kommenden Tagen wird das graue und regnerische Wetter in Deutschland wohl vorerst ein Ende haben: In Franken wird es ab Mitte der Woche heiß und sonnig. Nach Temperaturen rund um 20 Grad Celsius am Anfang der aktuellen Woche, klettern die Thermometer im Großraum Nürnberg ab Donnerstag auf über 30 Grad Celsius, wie die gängigen Wetter-Apps übereinstimmend zeigen.
Nach Wolken und vereinzelten Regenschauern in den vergangenen Tagen und am Wochenende, ist das Wetter ab Montag freundlicher. Für die Restwoche sagt der regionale Experte „Wetterochs“, auch bekannt als Stefan Ochs, voraus, dass es überwiegend trocken bleibt. In seiner Wettervorhersage von Sonntag, 14. Juni, progrnostiziert der Experte wärmere und feuchtere Luft für Dienstag. Herangeführte Wolkenfelder sorgen dabei dafür, dass die Sonne nur gelegentlich scheint und es - vor allem über Mittag - leichten Regen und gegen Nachmittag auch zur Entwicklung einzelner Gewitter kommen kann. Die Vorhersagen der einzelnen Modelle seien dabei aber nicht ganz eindeutig. Auch für den Mittwoch sieht es laut Wetterexperte ähnlich aus. Ihm zufolge steigen die Temperaturen in der Region in der aktuellen Woche aber weiter - ab Donnerstag warnt er sogar vor einem „Hitzewellen-Modus“. Bis zu 36 Grad Celsius soll es von Dienstag bis Samstag teils warm werden.
Konkret soll es am Donnerstag bis zu 32 Grad warm werden, die heißesten Tage der Woche fallen aufs Wochenende. Denn: Der Freitag soll Temperaturen von 34 bis 36 Grad erreichen, ein ähnliches Temperaturniveau wird auch für Samstag und Sonntag erwartet. Allerdings gehen diese Temperaturen auch mit einer zunehmenden Gewitterneigung einher, schreibt der Experte. Weiter heiß bleiben kann es dann noch zum Beginn der kommenden Woche. Am Montag werden laut der Temperaturübersicht des Wetterochs‘ als auch verschiedener Wetterapps weiter bis zu 35 Grad erwartet.
Wetter in Franken: Hitzewelle rollt auf Region zu - kühlere Tage aber in Sicht
Etwas Abkühlung gibt es dem „Wetterochs“ zufolge dann zwischen dem 23. und 27. Juni. Zuvor rechnete der Experte bereits ab Sonntagabend mit einer Abkühlung. Eine Kaltfront erreiche die Region, schreibt Ochs in seiner aktuellen Wettermail. Dennoch bleibt abzuwarten, wie sich das ganze Ausmaß der kommenden Hitzewelle äußert. Dafür seien wir laut Einschätzung von Ochs noch zu weit entfernt. Auch die damit einhergehenden Gewitter und deren abkühlende Wirkung sind noch nicht genauer zu prognostizieren.
Tage mit Temperaturen über 30 Grad Celsius, tropische Nächte ohne Abkühlung und zunehmende Hitzewellen gehören längst nicht mehr zu den Ausnahmeerscheinungen. Die Stadt Nürnberg etwa hat darauf mit einem Hitzeaktionsplan reagiert. Mehr dazu findet ihr hier.
Dieser Artikel wurde am 15. Juni, gegen 17.22 Uhr, aktualisiert.