
Am Samstagabend schauten die Verantwortlichen vom Valznerweiher sicher gebannt auf den Bildschirm, als Losfee Deniz Aytekin in der ARD-Sportschau die Paarungen für die erste DFB-Pokalrunde zog. Der ehemalige Schiedsrichter aus Oberasbach, der vor kurzem seine aktive Karriere beendete, loste dem 1. FC Nürnberg einen Gegner zu, mit dem es der „Ruhmreiche“ zuletzt vor zehn Jahren - ebenfalls im Pokal - zu tun hatte.
Es geht nach Köln, aber nicht zum FC aus der Bundesliga, sondern zu Drittligist Viktoria Köln. Ein möglicherweise gutes Omen: Das letzte von insgesamt drei Duellen gab es in der ersten Runde des DFB-Pokals im August 2016. Damals gewann der Club im Elfmeterschießen.
Sportvorstand Joti Chatzialexiou wird auf der Vereinsseite wie folgt zitiert: „Unser Anspruch ist es natürlich, bei Viktoria Köln eine Runde weiterzukommen. Wir wissen aber nur zu gut, dass dafür unsere volle Konzentration und Leistungsfähigkeit benötigt wird. Wir freuen uns auf die Partie gegen einen guten Drittligisten und auf die Unterstützung unserer Fans.“
Weitere Duelle und Termine
Das größte Los hat der VfL Osnabrück gezogen. Der Zweitliga-Aufsteiger trifft in der 1. Runde des DFB-Pokals Titelverteidiger Bayern München. Die weiteste Reise muss Holstein Kiel antreten. Die Störche treten zum Pokalstart beim fast 900 Kilometer entfernten TSV 1860 München an.
Gespielt wird nach den ersten beiden Spieltagen der neuen Zweitligasaison und vor dem Auftakt der Bundesliga. Somit steigt die erste Hauptrunde zwischen dem 21. und 24. August. Lediglich Doublesieger FC Bayern und Borussia Dortmund greifen erst am 1. und 2. September ein, weil die beiden deutschen Top-Klubs zunächst am 22. August beim Franz-Beckenbauer-Supercup in Dortmund aufeinander treffen. Die genauen Ansetzungen folgen in den kommenden Wochen.