Nürnberg - Fette Hymnen, Beats und Camping-Party: Für ein ganzes Wochenende wird Rock im Park in Nürnberg zum Zuhause für zehntausende Festival-Fans. So war der Festival-Auftakt am Freitag!

Der Geruch von Dosenbier und Freiheit liegt wieder in der Luft: An diesem Freitag startete Rock im Park 2026 in seine 31. Runde. Das Schwestern-Festival von Rock am Ring, das zeitgleich in der Eifel stattfindet, fährt heuer mächtig auf. Das Line-up ist gespickt mit echten Hochkarätern, darunter Iron Maiden, Linkin Park und Limp Bizkit. Bereits am Freitag ging es direkt rein mit Volbeat als Headliner, sowie Electric Callboy und Bad Omens.

Doch auch abseits der Bühnen lebt das Festival: Unser Team ist mit mehreren Reporterinnen und Reportern direkt vor Ort und lieferte euch hier den ganzen Freitag über alles, was zählt: Bühnen, Bands, Beer Pong am Zeltplatz, Kostüme, Kuriositäten - und sogar ein exklusives Interview mir den legendären H-Blockx. Den Live-Ticker vom Freitag könnt ihr hier jederzeit nachlesen.

Die Rettungskräfte sind auch in diesem Jahr wieder bei Rock im Park gefordert gewesen. Rund 1800 Mal halfen die Sanitäter und Notärzte bis Sonntagmorgen den Besucherinnen und Besuchern in Nürnberg bei Verletzungen und Beschwerden, wie die Hilfsorganisationen mitteilten. Dabei sei es hauptsächlich um Kreislaufbeschwerden, kleinere Verletzungen, Insektenstiche und Prellungen gegangen. Außerdem mussten sie 66 Zeckenstiche behandeln.

Die Rettungskräfte mussten dagegen weniger Musikfans versorgen, die zu viel Alkohol getrunken oder Drogen genommen hatten. „Insgesamt zeigten sich die Festivalbesucherinnen und Festivalbesucher friedlich, aufmerksam und hilfsbereit“, teilte ein Sprecher mit.

Im Vergleich zu 2025 zählten die Hilfsorganisationen bisher etwas weniger Einsätze. Zum 30. Jubiläum von Rock im Park im vergangenen Jahr hatten aber auch deutlich mehr Musikfans auf dem Gelände gefeiert. In diesem Jahr kamen nach Angaben der Veranstalter rund 80.000 Menschen zu dem ausverkauften Open-Air. Zeitgleich stieg in der Eifel das Zwillingsfestival Rock am Ring, wo zeitversetzt dieselben Bands spielen.

Bis Sonntag standen rund 70 Konzerte in Nürnberg auf dem Programm. Viele Fans fieberten vor allem dem Auftritt der US-Rockband Linkin Park entgegen, die zum Abschluss des Festivals auf der Hauptbühne auftreten sollten. Außerdem sollten The Hives, Papa Roach und Limp Bizkit am letzten Festivaltag spielen.

Doch was passiert, wenn die Vorfreude plötzlich einem Ärgernis weicht? Wenn ein Headliner kurzfristig absagt, das Festival wegen Unwetters unterbrochen oder gar abgesagt werden muss? Nicht jede Enttäuschung begründet automatisch einen Anspruch auf Entschädigung.

Doch ganz machtlos sind Besucherinnen und Besucher in vielen Situationen nicht. Aber welche Rechte haben sie in welchen konkreten Situationen? Wir zeigen es anhand sechs ausgesuchter, typischer Szenarien auf - hier gibt es alle weiteren Infos: