Ermoupoli - Wer Katzen liebt und Abenteuer sucht, sollte jetzt aufhorchen: Eine Tierschutzorganisation auf der griechischen Kykladeninsel Syros sucht Freiwillige, die dort kostenlos wohnen können - allerdings unter einer Bedingung.

Auf einer Kykladeninsel leben, Meerblick inklusive und das alles ohne Miete zu zahlen: Für viele klingt das nach einer echten Traumkombination, doch es kommt noch besser, zumindest für Katzenfans.

Die Organisation „Syros Cats“ sucht für 2027 Freiwillige, die sich um die streunenden Katzen der griechischen Insel Syros kümmern. Die Bewerbungsrunde öffnet im September 2026.

Griechische Insel Syros sucht Katzenfans - viele Samtpfoten brauchen Hilfe

Syros ist die Hauptinsel der Kykladen, rund 25.000 Menschen leben dort. Die Insel ist für charmante Gassen, pastellfarbene Häuser, und ihr tiefblaues Ägäisches Meer bekannt. Doch neben all der Idylle kämpfen laut Informationen des Nordkuriers geschätzt 3000 streunende Katzen täglich ums Überleben.

Die britische Tierschutzorganisation „Syros Cats“ will das ändern. Sie betreibt seit Jahren mehrere Futterstationen, organisiert tierärztliche Versorgung und vermittelt Katzen zur Adoption, wie die Organisation auf ihrer Website beschreibt.

Regelmäßig suchen die Tierschützer engagierte Helferinnen und Helfer, die für mindestens einen Monat kommen und täglich etwa fünf Stunden an fünf Tagen pro Woche die Katzenbetreuung übernehmen. Die Aufgaben gehen dabei aber weit über das Füttern hinaus: So stehe auch Wunden versorgen, Medikamente verabreichen oder auch die Reinigung der Katzentoiletten, Gartenarbeiten oder Reparaturen auf dem Programm, wie „Syros Cats“ erklärt. Auch draußen gebe es viele frei lebende Katzen, die versorgt werden wollen.

Besonders willkommen seien daher Personen, die bereits Erfahrung in der Tierpflege oder im Umgang mit frei lebenden Katzen mitbringen. Grundsätzlich freuen sich die Organisatoren aber über alle Katzenfans über 25 Jahren, die zuverlässig sind, Verantwortung übernehmen und bereit sind, anzupacken. Da das Interesse erfahrungsgemäß groß sei, lohne sich eine frühe Bewerbung.

Als Gegenleistung stellt die Organisation ein eigenes Zimmer in einer Wohngemeinschaft mit maximal drei weiteren Freiwilligen sowie täglich Frühstück zur Verfügung, alle Nebenkosten sind ebenfalls übernommen, so die Angaben auf der Website. Wichtig zu wissen: Anreise und die restliche Verpflegung müssen die Freiwilligen selbst finanzieren. Wer also mit dem Gedanken spielt, sollte das bei der Planung einkalkulieren.