Feucht - Bei einem Unfall auf der A9 wurde ein Mann schwer verletzt. Unter anderem kam ein Helikopter zum Einsatz.

Zu einem schweren Verkehrsunfall kam es in der Nacht von Samstag auf Sonntag, 31. Mai 2026, auf der A9 zwischen den Anschlussstellen Allersberg und Hilpoltstein. Wie aus einer Pressemitteilung der Verkehrspolizeiinspektion Feucht hervorgeht, fuhr ein 26-jähriger Autofahrer aus dem Bereich Bayreuth mit voller Wucht und aus bislang ungeklärter Ursache im dreispurigen Bereich der BAB ungebremst auf den vor ihm fahrenden Pkw eines 58 Jahre alten Autofahrers auf, der ebenfalls aus der Bayreuther Region stammt. Eine Person erlitt infolge der Kollision schwere Verletzungen. Ein Alkoholtest schlug an. Ein Rettungshubschrauber kam zum Einsatz.

Helikopter im Einsatz - Blutentnahme angeordnet

Während der Unfallaufnahme wurde durch die Beamten der Verkehrspolizeiinspektion Feucht erheblicher Alkoholgeruch beim Unfallverursacher festgestellt. Ein durchgeführter Atemalkoholtest erbrachte einen Wert von 1,72 Promille.

Durch die Wucht des Aufpralls zog sich der 58-jährige Mann schwere Verletzungen zu und musste mit einem Rettungshubschrauber ins Krankenhaus transportiert werden. Der 22-jährige Unfallverursacher sowie dessen drei Insassen hatten bei dem Unfallgeschehen Glück. Sie wurden nur leicht verletzt und anschließend ambulant versorgt.

Der Fahrer musste sich somit einer Blutentnahme unterziehen und es wurden Ermittlungen wegen Gefährdung des Straßenverkehrs und fahrlässiger Körperverletzung eingeleitet. Aufgrund der Verletzungen des 58-jährigen Geschädigten, wurde in Absprache mit der zuständigen Staatsanwaltschaft ein Sachverständiger zur Klärung des Unfallhergangs hinzugezogen. Zur Unterstützung der aufwendigen Reinigungsarbeiten sowie der Bergemaßnahmen und Ausleuchtung der Unfallstelle wurden Kräfte der angrenzenden Feuerwehren Allersberg und des Technischen Hilfswerks sowie der Autobahnmeisterei Greding angefordert. Die eingerichtete Vollsperre zog sich dabei über mehrere Stunden.