
Es ist ein folgenschwerer Zwischenfall an diesem Wochenende in Franken. Ein 69-jähriger Kradfahrer aus Lauf a.d. Pegnitz fuhr die Staatstraße von Thalmässing in Richtung Ruppmannsburg hinauf. Ein 24-jähriger Autofahrer war zu diesem Zeitpunkt ebenfalls dort von Ruppmannsburg in Richtung Thalmässing unterwegs. Im oberen Kurvenbereich kam es dann zu einer Berührung zwischen den beiden Fahrzeugen, so dass der Kradfahrer stürzte und gegen die Schutzleitplanke prallte.
Verkehrsteilnehmer leisteten vor Ort Erste Hilfe und verständigten sofort Notarzt und einen Rettungswagen. Vor Ort wurde von lebensbedrohlichen Verletzungen ausgegangen, so dass ein Rettungshubschrauber den Kradfahrer in ein Krankenhaus flog. Zur Ermittlung der Unfallursache wurde auf Anordnung der Staatsanwaltschaft mittlerweile auch ein Sachverständigengutachter hinzugezogen. Die Strecke war für mehrere Stunden gesperrt. Die örtlichen Feuerwehren lenkten den Verkehr. Das Krad wurde sichergestellt. Der Kradfahrer ist den derzeitigen Kenntnissen nach glücklicherweise außer Lebensgefahr. Der Autofahrer wurde nicht verletzt. Beide Fahrzeuge wurden abgeschleppt. Es entstand Sachschaden in Höhe von rund 11.000 Euro.
Vor wenigen Tagen erst kam es zu einem weiteren folgenschweren Zwischenfall mit einem Biker. Am Freitag, den 22. Mai 2026, fuhren gegen 18.00 Uhr drei Motorradfahrer hintereinander von Röttenbach in Fahrtrichtung Unterschwaningen auf der St 2221. Der vorausfahrende 63-jährige Motorradführer der Kawasaki bog auf Höhe der Einmündung zur K AN 60 links nach Großlellenfeld ein, erklärt die Polizeiinspektion Feuchtwangen dazu nun in einer Pressemitteilung von Samstagmorgen (23. Mai 2026).
Hinter ihm - so berichten es die Beamtinnen und Beamten in diesem Zusammenhang dann weiter - fuhr eine 38-jährige Motorradführerin einer Kawasaki. Der hinter ihr fahrende 62-jährige Motorradführer einer Kawasaki übersah den Abbiegevorgang des 63-jährigen und es kam zur Kollision. Der 62-Jährige konnte im Grünstreifen noch mit seinem Motorrad zum Stillstand kommen. Der 63-Jährige stürzte im Einmündungsbereich. Durch den Unfall wurde der 63-Jährige schwer verletzt und musste in ein nahegelegenes Krankenhaus mit inneren Verletzungen verbracht werden.
Der 62-Jährige wurde leicht verletzt und erlitt Schürfwunden an beiden Händen. Die 38-Jährige konnte den Unfallhergang beobachten und wurde glücklicherweise nicht verletzt. Am Motorrad des 62-Jährigen entstand ein wirtschaftlicher Totalschaden. Am Motorrad des 63-Jährigen ist die Lenkstange gebrochen und die Verkleidung wurde beschädigt. Es entstand ein Gesamtschaden von 20.000 Euro. Die Absicherung der Unfallstelle erfolgte durch die Freiwillige Feuerwehr Königshofen a. d. Heide, heißt es von Seiten der Polizei zu dem Vorfall vorerst abschließend.
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