Bamberg - Mitten in der Nacht ist eine Radfahrerin mit zwei Begleitern unterwegs. Plötzlich kommt die Frau vom Radweg ab und stürzt. Ihre Begleiter können sie nicht finden und wählen den Notruf.

Eine Radfahrerin ist in einen Bach gestürzt und ums Leben gekommen. Die 52-Jährige kam am Freitag kurz vor Mitternacht von einem Radweg bei Bamberg ab und stürzte, wie die Polizei mitteilte. Ihre beiden Begleiter suchten zunächst nach der Frau. Nachdem sie die 52-Jährige nicht finden konnten, wählten sie den Notruf. Beamte fanden die Radfahrerin später bewusstlos in dem Bach. Trotz Wiederbelebungsversuchen sei die Frau noch an der Unfallstelle verstorben, so die Polizei weiter.

Warum die 52-Jährige von dem Weg abkam und stürzte, blieb zunächst unklar. Die Ermittler gehen nicht davon aus, dass andere Verkehrsteilnehmer daran beteiligt waren. Ein Gutachter soll den Beamten helfen, den Unfallhergang zu rekonstruieren.

Erst kürzlich kam es an anderer Stelle zu einem tragischen Zwischenfall. Am Freitag, den 22. Mai 2026, fuhren gegen 18.00 Uhr drei Motorradfahrer hintereinander von Röttenbach in Fahrtrichtung Unterschwaningen auf der St 2221. Der vorausfahrende 63-jährige Motorradführer der Kawasaki bog auf Höhe der Einmündung zur K AN 60 links nach Großlellenfeld ein, erklärt die Polizeiinspektion Feuchtwangen dazu nun in einer Pressemitteilung von Samstagmorgen (23. Mai 2026).

Hinter ihm - so berichten es die Beamtinnen und Beamten in diesem Zusammenhang dann weiter - fuhr eine 38-jährige Motorradführerin einer Kawasaki. Der hinter ihr fahrende 62-jährige Motorradführer einer Kawasaki übersah den Abbiegevorgang des 63-jährigen und es kam zur Kollision. Der 62-Jährige konnte im Grünstreifen noch mit seinem Motorrad zum Stillstand kommen. Der 63-Jährige stürzte im Einmündungsbereich. Durch den Unfall wurde der 63-Jährige schwer verletzt und musste in ein nahegelegenes Krankenhaus mit inneren Verletzungen verbracht werden.

Der 62-Jährige wurde leicht verletzt und erlitt Schürfwunden an beiden Händen. Die 38-Jährige konnte den Unfallhergang beobachten und wurde glücklicherweise nicht verletzt. Am Motorrad des 62-Jährigen entstand ein wirtschaftlicher Totalschaden. Am Motorrad des 63-Jährigen ist die Lenkstange gebrochen und die Verkleidung wurde beschädigt. Es entstand ein Gesamtschaden von 20.000 Euro. Die Absicherung der Unfallstelle erfolgte durch die Freiwillige Feuerwehr Königshofen a. d. Heide, heißt es von Seiten der Polizei zu dem Vorfall vorerst abschließend.

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