
Am Sonntag, den 24. Mai 2026, gegen 14.00 Uhr, befuhr ein 17-jähriger Straubinger mit seiner 16-jährigen Freundin die Ortsverbindungsstraße vom Gallner in Richtung Dammersdorf mit deren Fahrrädern.
Im Bereich einer Linkskurve verlor der 17-Jährige die Kontrolle über sein Fahrrad und stürzte alleinbeteiligt den angrenzenden Hang hinab. Hierbei wurde dieser schwer verletzt und anschließend mit dem Rettungshubschrauber ins Krankenhaus nach Straubing verbracht. Neben einem hinzukommenden Ersthelfer waren das BRK (Helfer vor Ort Gossersdorf) und die Bergwacht eingesetzt.
Das Fahrrad wurde auf Anordnung der Staatsanwaltschaft sichergestellt. Hinweise auf ein Fremdverschulden liegen derzeit nicht vor, betont das zuständige Polizeipräsidium aus Bayern in einer Pressemitteilung. Nun haben sich die Ermittlerinnen und Ermittler mit einem tragischen Update zu Wort gemeldet. Der 17-Jährige sei in dem Krankenhaus nun an den Folgen seiner schweren Verletzungen verstorben. Jetzt soll final geklärt werden, wie es zu der schrecklichen Tragödie kommen konnte.
Ein weiterer tragischer Zwischenfall in Bayern hat vor wenigen Tagen einer jungen Frau das Leben gekostet. Nach bisherigem Ermittlungsstand fuhr am Donnerstag (21. Mai 2026), gegen 21.30 Uhr, eine 20-jährige Motorradfahrerin aus Geretsried mit ihrer Maschine in einer Vierergruppe die Staatsstraße 2370 in Richtung Eurasburg. Sie wollte am Zubringer zur B 11a nach links in Richtung Wolfratshausen abbiegen.
Im Einmündungsbereich - so berichtet es das zuständige Polizeipräsidium aus Bayern nun in einer Pressemitteilung - kam es mit einem entgegenkommenden Pkw einer 59-jährigen Frau aus Eurasburg zum Frontalzusammenstoß beider Fahrzeuge.
Die junge Motorradfahrerin wurde umgehend in ein Klinikum eingeliefert, erlag dort jedoch in den Morgenstunden des 22. Mai 2026 ihren schweren Verletzungen, teilen die Beamtinnen und Beamten in diesem Zusammenhang weiter mit. Die Autofahrerin wurde mit Verletzungen an den Beinen in ein nahegelegenes Krankenhaus gebracht.
Ein Kriseninterventionsteam des BRK betreute die Hinterbliebenen. Zur Klärung der Unfallursache wurde durch die sachleitende Staatsanwaltschaft München II ein unfallanalytisches Gutachten angeordnet. Die Polizeiinspektion Wolfratshausen übernahm die Ermittlungen zu dem tödlichen Verkehrsunfall und bittet auch mögliche Zeugen, die Angaben zum Unfallhergang machen können, sich bei der Polizeiinspektion Wolfratshausen unter der Telefonnummer 08171/42110 zu melden.
Am Unfallort waren ein Notarzt, zwei Rettungswagen, ein Rettungshubschrauber, die FFW Degerndorf und Wolfratshausen, die Straßenmeisterei Wolfratshausen sowie mehrere Streifenfahrzeuge der Polizei im Einsatz.
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