Ingolstadt - Auf der Bahnstrecke zwischen München und Nürnberg kommt es zu erheblichen Verspätungen und Zugausfällen. Grund ist eine beschädigte Bahnbrücke. Die Bahn richtet einen Schienenersatzverkehr ein.

Wegen einer beschädigten Bahnbrücke müssen Reisende auf der Strecke zwischen München und Ingolstadt mit erheblichen Einschränkungen rechnen. Die Deutsche Bahn sprach von „massiven Beeinträchtigungen“ auf der Verbindung, die Teil der schnellsten ICE-Strecke zwischen München und Nürnberg ist. Fernzüge werden nach Angaben einer Bahnsprecherin umgeleitet.

Der Vorfall ereignete sich demnach bei Baar-Ebenhausen südlich von Ingolstadt. Laut einem Polizeisprecher hatte ein Lastwagenfahrer die Höhe seines Fahrzeugs offenbar falsch eingeschätzt und mit dem Fahrzeug eine Bahnbrücke beschädigt. Nun müsse ein Experte prüfen, ob die Statik des Bauwerks beeinträchtigt wurde. Wie lange die Untersuchungen dauern, ist bislang unklar.

Reisende müssten mit „erheblichen Verspätungen“ und kurzfristigen Zugausfällen rechnen, teilte die Bahn mit. Betroffen sind auch Regionalzüge der Linien RE1 und RB16. Diese enden vorzeitig und wenden in Ingolstadt Hauptbahnhof beziehungsweise Baar-Ebenhausen oder warten an Bahnhöfen nahe des gesperrten Streckenabschnitts. Ersatzbusse wurden nach Angaben der Bahn bereits angefordert. Die ersten Fahrgäste sollen voraussichtlich ab 16.30 Uhr auf Busse umsteigen können.