Freyung - Während eines Spaziergangs wurde ein 65-Jähriger in Bayern von einem Hund attackiert. Das Tier biss dem Mann in den Finger. Dieser musste schließlich in einer Klinik amputiert werden.

Ein unbegleiteter Hund hat einem 65-Jährigen bei einer Attacke im niederbayerischen Freyung in die Hand gebissen - mit dauerhaften Folgen. „Ein Fingerglied wurde dadurch direkt abgetrennt, ein Teil eines weiteren Fingers musste später im Klinikum aufgrund der schweren Quetschungen amputiert werden“, teilte die Polizeiinspektion Freyung mit. Der aggressive Hund - wahrscheinlich ein Schäferhundmischling - flüchtete, eine Person war bei ihm nicht dabei.

Die Attacke hatte bereits am Pfingstmontag stattgefunden. Der 65-Jährige war am Nachmittag mit seinem eigenen Hund in der Nähe des Gemeindeteils Winkelbrunn spazieren, als laut Polizei aus einem Waldstück plötzlich ein Hund angerannt kam und nach dem Hund des Geschädigten schnappte. Dessen Besitzer ging dazwischen, wurde dabei aber selbst von dem Hund angegriffen. Die Polizei sucht nun nach Zeugen.


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