
Ein Bekannter hat sich vor ein paar Monaten ein Balkonkraftwerk gekauft. Ohne Speicher, weil er erst mal schauen wollte. Inzwischen ärgert er sich – nicht über das Gerät, sondern über sich selbst. Denn tagsüber, wenn die Panels auf Hochtouren laufen, ist er meistens bei der Arbeit. Der selbst erzeugte Strom wird kaum genutzt – der Überschuss fließt einfach ins Netz, ohne dass er einen Cent dafür bekommt.
Draußen sind es gerade 30 Grad, die Klimaanlage läuft und Anker macht zwei Komplettsets mit Speicher bis 4. Juni um 150 Euro günstiger. Ein guter Moment, um die Frage zu beantworten, die sich fast jeder stellt, der über ein Balkonkraftwerk nachdenkt: Lohnt sich gleich der Speicher – oder reicht erst mal die günstigere Variante ohne?
Was spricht für ein Balkonkraftwerk ohne Speicher?
Wer zum ersten Mal über eine Steckersolaranlage nachdenkt, landet schnell bei der günstigen Variante – und das ist nicht mal verkehrt. Ein Balkonkraftwerk ohne Speicher kostet oft weniger als die Hälfte, ist schneller installiert und liefert trotzdem spürbaren Mehrwert: Vor allem wer tagsüber zu Hause ist, viel Homeoffice macht oder einfach einen Kühlschrank und ein paar Geräte dauerhaft laufen hat, kann einen guten Teil des selbst erzeugten Stroms direkt verbrauchen. Dann ist der Eigenverbrauch hoch genug, dass ein Speicher kaum einen Unterschied macht.
Das Problem kennt aber fast jeder, der berufstätig ist: Am stärksten scheint die Sonne zwischen 10 und 16 Uhr – genau dann, wenn die Wohnung oft leer steht.
Was ein Speicher konkret verändert
Beim Balkonkraftwerk mit Speicher kommt Nulleinspeisung ins Spiel, ein Begriff, der komplizierter klingt, als er ist. Die Idee dahinter: Ein Speicher lädt sich tagsüber mit dem selbst erzeugten Solarstrom auf, anstatt ihn ungenutzt ins Netz abzugeben. Abends, wenn du nach Hause kommst und der Stromverbrauch steigt, entlädt sich der Speicher – und versorgt deine Geräte mit dem Strom, den du selbst produziert hast. Du kaufst also deutlich weniger teuren Strom vom Energieversorger.
Kurz gesagt: Ohne Speicher produziert dein Balkonkraftwerk Strom dann, wenn du ihn nicht brauchst. Mit Speicher nutzt du ihn dann, wenn du ihn brauchst.
Das Anker-Balkonkraftwerk im Detail
Anker SOLIX Solarbank 2 E1600 Pro kommt als Komplettset mit zwei bifazialen 500-Watt-Panels – also 1170 Watt Gesamtleistung – und einem 1600-Wh-Speicher auf LiFePO4-Basis. Vier MPPT-Routen unterstützen bis zu 2400 Watt Eingangsleistung, der Speicher lässt sich später problemlos auf bis zu 9,6 kWh erweitern. All diese Daten klingen anfangs vielleicht kompliziert, doch ist das Plug-and-Play-Balkonkraftwerk darauf ausgelegt, ohne Elektriker installiert zu werden. Schuko-Ladekabel und alle nötigen Solarkabel liegen der PV-Anlage für Balkon oder Terrasse bei.
Anker gibt zehn Jahre Herstellergarantie auf die Solarbank, 15 Jahre auf die Panels und verspricht 6000 Ladezyklen, was einer Nutzungsdauer von rund 15 Jahren entspricht. Ein Detail, das im Alltag selten eine Rolle spielt, aber in einer Notsituation Gold wert ist: Die in den Akku-Speicher integrierte 1000-Watt-AC-Steckdose funktioniert auch bei Stromausfall und hält wichtige Geräte am Laufen.
Bei Amazon liegt das Anker-Balkonkraftwerk derzeit bei 848,99 Euro – günstiger war die PV-Anlage noch nie. Die Bewertungslage ist mit 4,5 Sternen aus zwei Rezensionen noch dünn, was bei einem relativ neuen Produkt aber nicht ungewöhnlich ist. Anker gehört bei Balkonkraftwerken und Speichern zu den etabliertesten Marken auf dem Markt – die Solarbank-Reihe hat sich in den vergangenen Jahren einen sehr guten Ruf erarbeitet.
Anker-Balkonkraftwerk mit Speicher noch nie günstiger:
Für wen lohnt sich das Balkonkraftwerk – und für wen nicht?
Ein Balkonkraftwerk mit Speicher wie das von Anker ist sinnvoll, wenn du berufstätig und tagsüber wenig zu Hause bist. Ideal ist ein Südbalkon oder ein Carport mit guter Sonnenlage. Wie schnell sich die Investition rechnet, hängt von den Gegebenheiten ab. Wer bis zu 500 Euro pro Jahr an Stromkosten sparen will, wie Anker es verspricht, braucht dafür optimale Bedingungen: volle Sonneneinstrahlung, hoher Abendverbrauch, möglichst wenig Verschattung.
Weniger geeignet ist das Balkonkraftwerk für Mieter, die nicht sicher sind, ob sie in zwei Jahren noch in derselben Wohnung wohnen – der Aufwand der Installation rechnet sich erst über mehrere Jahre. Und wer einen Nordbalkon hat oder bei dem die Panels viel im Schatten sind, wird die versprochenen Ertragswerte nicht erreichen.
Was Käufer zum Anker-Balkonkraftwerk sagen
Die Bewertungslage bei Amazon ist mit 4,5 Sternen aus zwei Rezensionen noch überschaubar – das Set ist schlicht noch nicht lange genug auf dem Markt. Was die bisherigen Käufer berichten, klingt aber solide: Eine Bewertung aus Deutschland beschreibt eine reibungslose Lieferung, ordentliche Verpackung und eine erfolgreiche Installation auf dem Carport. Für den SmartMeter wurde ein befreundeter Elektriker hinzugezogen – wer das nicht hat, sollte einkalkulieren, dass die Nulleinspeisung-Funktion eine zusätzliche Installation erfordert.
Sehr gute Testbewertungen bei Computer Bild und Chip sollten einem trotz weniger Bewertungen die Zweifel nehmen. Ohnehin hat Die Anker SOLIX Solarbank-Reihe insgesamt hat sich bei Amazon einen starken Ruf erarbeitet. Anker ist keine Unbekannte – die Marke steht seit Jahren für zuverlässige Akku- und Ladetechnik, und die Solarbank-Produktlinie wird entsprechend breit und überwiegend positiv bewertet.
Was du vor dem Kauf wissen solltest
Ein Punkt, der bei Amazon leicht untergeht: Balkonhalterungen sind bei diesem Anker-SOLIX-Set nicht dabei. Wer das Balkonkraftwerk an der Balkonbrüstung oder einer Wand montieren möchte, muss die Halterungen separat kaufen – das sind je nach Modell noch einmal 30 bis 80 Euro extra. Wer das vermeiden will, findet bei Amazon auch das Schwestermodell SOLIX 2 Pro mit 890 Watt und inklusive Balkonhalterungen für denselben Preis von 848,99 Euro – allerdings mit etwas schwächeren 445-Watt-Panels statt der 500-Watt-Variante hier.
Außerdem weist Amazon darauf hin, dass Sets aus Solarbank und Modulen in mehreren Lieferungen verschickt werden. Das klingt unspektakulär, kann aber bedeuten, dass Panels und Speicher an unterschiedlichen Tagen ankommen – wer das Balkonkraftwerk an einem bestimmten Wochenende installieren möchte, sollte das im Hinterkopf behalten.
Und noch ein Hinweis zur Ersparnis: Die versprochenen 500 Euro weniger Stromkosten pro Jahr sind ein Maximalwert – unter optimalen Bedingungen mit voller Sonneneinstrahlung, hohem Eigenverbrauch und funktionierender Nulleinspeisung. Wer in einer schattigen Lage wohnt oder den Speicher nicht per SmartMeter steuert, wird deutlich weniger sparen.
Bis 4. Juni mit 150 Euro Rabatt:
Anker-Balkonkraftwerk bei Amazon kaufen
899 Euro für ein Balkonkraftwerk mit 1170 Watt Leistung , 1600 Wh Speicher und einer Markengarantie von zehn Jahren – laut Geizhals ist das aktuell der günstigste Preis für dieses Set. Kein zeitlich begrenztes Angebot, kein künstlicher Countdown. Wer in den vergangenen Wochen die Preisentwicklung bei Balkonkraftwerken beobachtet hat, weiß aber: Mit den steigenden Temperaturen sind auch die Preise gestiegen. Ob das der Tiefpunkt war, lässt sich nicht sagen – aber günstiger gibt es das Set aktuell nirgends.
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