
Auf der Autobahn 3 im Landkreis Regensburg sind bei einem Auffahrunfall vier Menschen leicht verletzt worden. Die Fahrbahn in Richtung Passau wurde für die Rettungsmaßnahmen eine Stunde voll gesperrt, wie die Polizei mitteilte. Demnach erkannte eine Autofahrerin am Samstagnachmittag bei Nittendorf einen Unfall vor ihr nicht rechtzeitig und fuhr auf ein abbremsendes Auto auf. Ihr Wagen geriet ins Schleudern und stieß gegen die Leitplanke.
Die Fahrerin sowie die drei Insassen des Autos vor ihr wurden leicht verletzt und vom Rettungsdienst versorgt. Vorsorglich war auch ein Rettungshubschrauber alarmiert worden. Beide Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit, zudem lief Benzin aus. Der Schaden wird auf insgesamt rund 35.000 Euro geschätzt.
Auslöser für den Unfall war ein erster Auffahrunfall beim Spurenwechsel gewesen: Ein Kleintransporter mit Anhänger soll beim Wechsel auf die linke Spur einen nachfolgenden Wagen nicht bemerkt haben. Der Fahrer des Autos bremste noch, verhinderte damit aber nicht den Zusammenstoß. Die beiden Fahrer blieben unverletzt.
Am Montagnachmittag (18. Mai 2026) ereigneten sich zudem auf der A7 in Fahrtrichtung Füssen zwischen dem Autobahndreieck Allgäu und der Anschlussstelle Oy-Mittelberg bei starkem Regen mehrere Verkehrsunfälle. Gegen 16 Uhr - so berichtet es das zuständige Polizeipräsidium in einer Pressemitteilung nun im Nachgang - verlor der 30-jährige Fahrer eines Pkw die Kontrolle über das Fahrzeug und stieß mit einem Leitpfosten am rechten Fahrbahnrand zusammen.
Das Fahrzeug blieb beschädigt auf dem Seitenstreifen stehen. Nur kurze Zeit später verlor ein nachfolgender Pkw ebenfalls die Kontrolle und stieß mit dem verunfallten Wagen zusammen, sodass der auffahrende Pkw ins Schleudern geriet und sich überschlug. Die Insassen des zuerst verunfallten Autos sowie der 67-jährige Fahrer des überschlagenen Wagens blieben nach ersten Erkenntnissen unverletzt. Die 62-jährige Beifahrerin des überschlagenen Pkw wurde mittelschwer verletzt. Alle vier Fahrzeuginsassen kamen zur Abklärung in naheliegende Krankenhäuser. Der Gesamtschaden an beiden Fahrzeugen wird auf rund 30.000,- Euro geschätzt.
Weiterer folgenschwerer Zwischenfall
Gegen 16.40 Uhr ereignete sich dann noch ein weiterer folgenschwerer Verkehrsunfall auf demselben Streckenabschnitt auf Höhe Sulzbrunn. Ein 52-jähriger Autofahrer kam hier nach rechts von der Fahrbahn ab. Dabei überschlug sich das Fahrzeug mehrfach, wobei der 52-Jährige aus dem Fahrzeug geschleudert wurde. Der Mann erlitt lebensgefährliche Verletzungen und wurde anschließend mit dem Rettungshubschrauber in eine Unfallklinik transportiert. Am Wage entstand ein Sachschaden in Höhe von circa 40.000,- Euro. Die Fahrbahn war für die Dauer der Unfallaufnahme bis etwa 18.30 Uhr komplett gesperrt. Bei den Unfällen waren neben mehreren Rettungswägen und Notärzten ein Rettungshubschrauber sowie ein Polizeihubschrauber im Einsatz. Die umliegenden Feuerwehren unterstützen mit Absicherungs- und Absperrmaßnahmen.
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