Füssen - Weil ein Bagger von einem Boot aus in einen See gefallen ist, ist es zu einem Großeinsatz gekommen. Im Fokus stehen auch 400 Liter Treibstoff, die Polizei ermittelt.

Am Montagmorgen (18. Mai 2026) gegen 08.30 Uhr stürzte bei Arbeiten am Ufer des Hopfensees ein etwa 30 Tonnen schwerer Bagger von einem Ponton seitlich ins Wasser und sank zur Hälfte ein. Der 58-jährige Baggerfahrer konnte sich glücklicherweise eigenständig in Sicherheit bringen und blieb unverletzt.

Zum Zeitpunkt des Unfalls - so berichtet es das zuständige Polizeipräsidium in diesem Zusammenhang dann weiter - befanden sich nach ersten Erkenntnissen rund 400 Liter Treibstoff im Bagger. Nach den ersten Einschätzungen der Einsatzkräfte sind jedoch keine größeren Mengen an Betriebsstoffen ausgetreten. Dennoch wurden durch die Feuerwehr im See vorsorglich Ölsperren rund um den Schadensort aufgebaut.

Der Bagger war im Verbund mit einem Schubboot auf einem Baggerponton im Einsatz und sollte Pfähle im Uferbereich einbauen. An den Arbeiten war neben dem Baggerführer auch ein 40-jähriger Führer des Schubbootes beteiligt. Die Bergungsmaßnahmen gestalteten sich schwierig. Erst gegen 16 Uhr konnte der Bagger mit einem Autokran aus dem Wasser gehoben und am Ufer abgelegt werden.

Neben der Polizei waren die Freiwillige Feuerwehr Hopfen am See, die Freiwillige Feuerwehr Füssen, das Wasserwirtschaftsamt und die Stadtwerke Füssen im Einsatz. Die Polizeiinspektion Füssen hat die weiteren Ermittlungen aufgenommen. Gegenstand der Ermittlungen sind eine mögliche Gewässerverunreinigung und ein möglicher Verstoß gegen die Schifffahrtsverordnung, heißt es von Seiten der Polizei zu dem Vorfall vorerst abschließend weiter.

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