
Ein schwerer Fahrradunfall hat sich im Münchner Stadtteil Schwabing-West ereignet. Wie das Polizeipräsidium München mitteilte, war ein 23-Jähriger mit seinem Fahrrad auf dem Radweg der Rheinstraße in Richtung Olympiapark unterwegs. Auf Höhe der Hausnummer 14 kam es zum Unglück: Ein Haltverbotszeichen ragte so schräg in den Radweg hinein, dass es laut Polizei kaum wahrnehmbar war.
Der junge Mann übersah das Hindernis und kollidierte mit dem Schild. Dabei zog er sich eine schwere Schnittwunde am Hals zu. Nach einer Erstversorgung durch den alarmierten Rettungsdienst wurde der Verletzte zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus transportiert. Das Verkehrszeichen wurde von den Einsatzkräften abgebaut.
Weshalb das Schild überhaupt in den Radweg ragte, ist nach Angaben eines Polizeisprechers derzeit noch völlig unklar und Gegenstand der Ermittlungen. Die Münchner Verkehrspolizei hat die weiteren Untersuchungen zum genauen Unfallhergang übernommen.
An anderer Stelle im Freistaat Bayern ist es zu einer Tragödie gekommen, bei der eine junge Zweiradfahrerin ihr Leben verloren hat. Nach bisherigem Ermittlungsstand fuhr am Donnerstag (21. Mai 2026), gegen 21.30 Uhr, eine 20-jährige Motorradfahrerin aus Geretsried mit ihrer Maschine in einer Vierergruppe die Staatsstraße 2370 in Richtung Eurasburg. Sie wollte am Zubringer zur B 11a nach links in Richtung Wolfratshausen abbiegen.
Im Einmündungsbereich - so berichtet es das zuständige Polizeipräsidium aus Bayern nun in einer Pressemitteilung - kam es mit einem entgegenkommenden Pkw einer 59-jährigen Frau aus Eurasburg zum Frontalzusammenstoß beider Fahrzeuge.
Die junge Motorradfahrerin wurde umgehend in ein Klinikum eingeliefert, erlag dort jedoch in den Morgenstunden des 22. Mai 2026 ihren schweren Verletzungen, teilen die Beamtinnen und Beamten in diesem Zusammenhang weiter mit. Die Autofahrerin wurde mit Verletzungen an den Beinen in ein nahegelegenes Krankenhaus gebracht.
Ein Kriseninterventionsteam des BRK betreute die Hinterbliebenen. Zur Klärung der Unfallursache wurde durch die sachleitende Staatsanwaltschaft München II ein unfallanalytisches Gutachten angeordnet. Die Polizeiinspektion Wolfratshausen übernahm die Ermittlungen zu dem tödlichen Verkehrsunfall und bittet auch mögliche Zeugen, die Angaben zum Unfallhergang machen können, sich bei der Polizeiinspektion Wolfratshausen unter der Telefonnummer 08171/42110 zu melden.
Am Unfallort waren ein Notarzt, zwei Rettungswagen, ein Rettungshubschrauber, die FFW Degerndorf und Wolfratshausen, die Straßenmeisterei Wolfratshausen sowie mehrere Streifenfahrzeuge der Polizei im Einsatz.
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