Erlangen - Wer am Donnerstagabend auf der Bergkirchweih ist, wird es hören: Um 20 Uhr ertönt ein Sirenen-Probealarm. Kein Grund zur Panik – aber ein guter Grund, Bescheid zu wissen.

Die Bergkirchweih öffnet am Donnerstag ihre Tore – und noch am selben Abend gibt es auf dem Festgelände ein ungewöhnliches Geräusch zu hören: Pünktlich um 20 Uhr soll ein Sirenen-Probealarm ertönen. Die Stadt Erlangen hat das im Vorfeld angekündigt.

Auf dem Gelände der Erlanger Bergkirchweih sind fest installierte Sirenenanlagen vorhanden. Sie dienen dazu, die Tausenden Besucherinnen und Besucher im Ernstfall schnell und flächendeckend warnen zu können – etwa bei einem Unwetter oder einer anderen Gefahrenlage. Um sicherzustellen, dass die Anlagen im Echtbetrieb funktionieren, führt die Stadt Erlangen am Eröffnungstag einen Testlauf durch. Nach dem Sirenensignal folgt außerdem eine Testdurchsage über die Lautsprecheranlage.

Was tun, wenn der Ernstfall eintritt?

Der Probealarm am Donnerstag ist harmlos – in einem Ernstfall aber ist es wichtig, richtig zu reagieren. Wer auf dem Berg einen Sirenenalarm hört, sollte aufmerksam auf die Durchsagen achten und den Anweisungen des Sicherheitspersonals folgen. Eigenständiges, unkoordiniertes Handeln kann in einer großen Menschenmenge gefährlich werden. Die Sirenen sind das Signal: Ruhe bewahren, zuhören, reagieren.

Bergkirchweih 2026: Zwölf Tage Volksfest auf dem Burgberg

Der Probealarm findet inmitten des größten Volksfests der Region statt. Die 271. Bergkirchweih läuft vom 21. Mai bis zum 1. Juni – zwölf Tage fränkisches Lebensgefühl auf dem Erlanger Burgberg. Eröffnet wird das Fest traditionell mit dem Anstich um 17 Uhr. 2026 ist es der erste Anstich von Oberbürgermeister Jörg Volleth (CSU). Täglich sind die Keller ab 10 Uhr geöffnet, am Wochenende bereits ab 9.30 Uhr. Erwartet werden wie in den Vorjahren Hunderttausende Besucherinnen und Besucher.

Verbote auf dem Festgelände der Bergkirchweih

Neben dem Sicherheitskonzept mit Sirenenanlage gelten auf dem Bergkirchweih-Gelände auch klare Regeln für das Mitbringen bestimmter Gegenstände. Verboten sind unter anderem Rucksäcke und große Taschen, Glasflaschen sowie Messer. Auch Hunde – mit Ausnahme von Assistenzhunden – dürfen nicht mit auf das Gelände. E-Scooter, Skateboards und Fahrräder sind ebenfalls nicht erlaubt; für Fahrräder gibt es ausgewiesene Parkplätze am Rand des Geländes. Die Regeln sollen dazu beitragen, dass das Fest für alle sicher und entspannt bleibt.