
Nach dem aktuellen Stand der Ermittlungen brach der Jugendliche zusammen, nachdem er an einer handelsüblichen E-Zigarette gezogen hatte. Das passierte bereits nach wenigen Zügen an dem Einmalprodukt, wie aus einem Pressebericht des Polizeipräsidiums Oberfranken hervorgeht.
Die E-Zigarette war zuvor von der Mutter eines Freundes an einem Automaten gekauft und dann dem 14-Jährigen überlassen worden. Der Junge verlor während des Konsums der E-Zigarette das Bewusstsein. Beim darauffolgenden Sturz erlitt er unter anderem eine Platzwunde am Kopf.
Vor Ort übernahmen ein Notarzt und die Besatzung eines Rettungswagens die Erstversorgung des Jugendlichen. Er wurde zur weiteren medizinischen Behandlung und Überwachung in die Kinderklinik nach Bayreuth transportiert und dort stationär aufgenommen.
In diesem Zusammenhang weist die Polizei darauf hin, dass die gesundheitlichen Risiken, die mit dem Konsum von E-Zigaretten und ähnlichen Produkten verbunden sind, häufig unterschätzt werden. Zudem stellt die Weitergabe solcher Produkte an Minderjährige nicht nur ein gesundheitliches Risiko dar, sondern zieht auch rechtliche Konsequenzen nach sich. Gegen die Frau, die dem Minderjährigen das Produkt besorgt und überlassen hatte, wurde somit ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der fahrlässigen Körperverletzung eingeleitet.