Wie ein Regenbogen: Dieser Berg in Peru ist ein außergewöhnliches Naturspektakel
19.05.2026, 08:00 Uhr
Es gibt Orte in der Natur, bei denen man kaum glauben kann, dass sie echt sind. Der Vinicunca in Peru ist einer dieser Orte. In allen Farben des Regenbogens leuchtet der Berg. Wir haben die schönsten Bilder und die Erklärung für das Farbspektakel.

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1/9 - Dieses Bild sieht KI-generiert aus, ist es aber nicht. Tatsächlich erstahlt der Berg Vinicunca in den peruanischen Anden, unweit der Stadt Cusco in allen Farben des Regenbogens. Der Berg ist stolze 5036 Meter hoch und mauserte sich zuletzt zu einer der Top-Sehenswürdigkeiten in Peru. © Daniel Prudek/picture alliance / Visually

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2/9 - Lange Zeit war der Gipfel schneebedeckt, sodass gar nicht bekannt war, welche Farbenpracht sich darunter verbirgt. Vor einigen Jahren ließen die immer weiter steigenden Temperaturen Schnee und Eis schmelzen und enthüllten das besondere Naturspektakel. © Galyna Andrushko/picture alliance / Zoonar

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3/9 - Die Farben ergeben sich aus verschiedenen Sedimentschichten: Eisenoxid, Mangan, Schwefel und Kupfer. Durch die Plattentektonik wurden die ursprünglich horizontal angelagerten Sedimentschichten fast in die Senkrechte geschoben, heißt es in einem Bericht des Spiegel. © Galyna Andrushko/picture alliance / Zoonar

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4/9 - 2024 gab es aber eher bedenkliche Schlagzeilen rund um das Bergmassiv. So berichtete die Deutsche Presse-Agentur, um die Touristenattraktion sei ein blutiger Kampf ausgebrochen. Die Bewohner verschiedener Dörfer am Fuße des Bergs Vinicunca kämpften demnach um die Kontrolle des Zugangs zu dem beliebten Ausflugsziel. Ein Mann sei bei den Auseinandersetzungen ums Leben gekommen, berichtete der Radiosender RPP. © Jan Schneckenhaus/picture alliance / Visually

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5/9 - Seit Jahren schwelte bereits ein Streit zwischen mehreren Dorfgemeinschaften um die Frage, wer die Eintrittsgelder zu dem Naturmonument kassieren darf. Angesichts der jüngsten Eskalation riet die örtliche Tourismusbehörde von einem Besuch des Vinicunca vorerst ab. © Galyna Andrushko/picture alliance / Zoonar

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6/9 - Inzwischen erklimmen tausende Touristen pro Tag den Berg beziehungsweise gegenüberliegende Gipfel. Der Aufstieg ist dabei kein Spaziergang. Durch die große Höhe ist eine gewisse Fitness erforderlich. Von Startpunkt der Wanderung dauert der Aufstieg etwa zwei Stunden. © Tino Plunert/picture alliance/dpa/dpa-Zentralbild

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7/9 - Die Fahrt von Cusco dauert circa drei Stunden. Urlauber und Urlauberinnen, die den sogenannten Rainbow Mountain besuchen wollen, sollten also den ganzen Tag dafür einplanen. © Stefan Nehls/picture alliance / imageBROKER

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8/9 - Ein Kommentator bei Google schreibt, frühmorgens oder am späten Nachmittag sei die beste Zeit, um den Massen zu entgehen. Insgesamt sei der Berg inzwischen ziemlich überlaufen. Early Bird Touren ab Cursco starten mitunter bereits um drei Uhr in der Nacht. © Tino Plunert/picture alliance/dpa/dpa-Zentralbild

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9/9 - Wer die Wanderung als zu anstregend empfindet, kann auch auf einem Pferd nach oben reiten. © Galyna Andrushko/picture alliance / Zoonar
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