Nürnberg - Am Mittwoch ist es in Nürnberg aufgrund eines Gaslecks zu einem großen Feuerwehreinsatz gekommen. Umliegende Gebäude wurden geräumt.

Am Mittwoch hörte man im Nürnberger Stadtteil Neunhof gegen 10.20 Uhr ein lautes Zischen. Ein Bagger beschädigte bei Erdarbeiten eine Erdgasleitung. Laut Pressemitteilung der Feuerwehr Nürnberg mussten daraufhin rund 50 Anwohner vorsorglich ihre Gebäude verlassen.

Die Berufsfeuerwehr sowie die Freiwilligen Feuerwehren Neunhof, Boxdorf und Großgründlach wurden von der Integrierten Leitstelle alarmiert. Die Einsatzkräfte sperrten den Bereich weiträumig ab und räumten die umliegenden Gebäude. Außerdem wurden umfassende Brandschutzmaßnahmen getroffen, da bereits kleinste Zündquellen austretendes Erdgas entzünden können. Per Messung wurde außerdem die Ausbreitung des Gases überwacht.

Sicherheitsmaßnahmen beendet nach rund zwei Stunden

Der Energieversorger konnte die beschädigte Leitung in der Baugrube abdichten. Bevor sie Entwarnung gaben, kontrollierten die Einsatzkräfte erneut das betroffene Gebiet mit mehreren Messgeräten, um sicher zu stellen, dass sich keine gefährlichen Gase in Gebäuden oder anderen Strukturen angesammelt haben. Nach gut zwei Stunden wurden die Sicherheitsmaßnahmen aufgehoben und die Personen konnten in ihre Gebäude zurückkehren. Auch der Rettungsdienst und die Polizei waren im Einsatz.

Einschränkungen für den Flugverkehr

Auch für den Flugverkehr kam es aufgrund des Gaslecks zu Einschränkungen. Von kurz nach 11 bis 12 Uhr wurde der Luftraum gesperrt. In einer Instagram-Story teilte der Flughafen Nürnberg mit, dass in dieser Zeit Starts und Landungen nicht möglich waren. Ein Fug aus Sofia wurde nach Prag umgeleitet. Nach rund einer Stunde gab die Deutsche Flugsicherung (DFS) den Luftraum wieder frei.

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