
In einem Fernbus auf der Autobahn 9 in Oberfranken soll ein 38-Jähriger einen Mitreisenden angegriffen haben. Dabei soll er unter anderem ein Messer gezogen haben, wie die Polizei mitteilte.
Den Angaben nach soll der 38-Jährige einen 46-Jährigen, der im Bus von Polen nach Italien hinter ihm saß, provoziert haben, indem er mehrmals die Rücklehne seines Sitzes nach hinten stellte. Als der 46-Jährige den Tatverdächtigen darauf ansprach, soll dieser ihm ins Gesicht geschlagen und dabei leicht verletzt haben. Der Ersatzbusfahrer habe die beiden getrennt, teilte die Polizei mit.
Mitreisender reißt Tatverdächtigem das Messer aus der Hand
In der Nähe von Himmelkron (Landkreis Kulmbach) soll dann der 38-Jährige ein Messer aus seinem Rucksack geholt und es auf den 46-Jährigen gerichtet haben. Ein 25 Jahre alter Mitreisender habe die Gefahr erkannt und dem Tatverdächtigen das Messer aus der Hand gerissen. Dabei habe er sich leichte Schnittverletzungen an der Hand zugezogen.
Laut Polizei hielt der Bus in der Nähe von Bayreuth. Der Tatverdächtige sei festgenommen worden. Den Angaben nach war er stark alkoholisiert, weshalb eine Blutentnahme angeordnet wurde. Das Messer des Mannes sei sichergestellt worden. Gegen ihn werde wegen eines versuchten Tötungsdelikts ermittelt. Ein Ermittlungsrichter ordnete Untersuchungshaft an, wie es hieß.
Weil ein 26-jähriger Mann aus Erlangen mit einer Spielzeugpistole an einem offenen Fenster seiner Wohnung hantierte, fand sich vor wenigen Tagen auch ein Großaufgebot der Polizei an dessen Wohnadresse ein. Diesen Vorfall macht die Polizeiinspektion Erlangen-Stadt nun in einer Pressemitteilung von Mittwochmittag (6. Mai 2026) publik.
Am Dienstagabend, den 05. Mai 2026, gegen 17.20 Uhr konnte ein Zeuge im Bereich der Äußeren Brucker Straße in Erlangen den Mann im obersten Geschoss eines mehrstöckigen Wohnhauses mit einer vermeintlichen Waffe feststellen und verständigte daraufhin umgehend den Notruf der Polizei. Da aufgrund der Zeugenangaben nicht auszuschließen war, dass es sich um eine echte Schusswaffe handelt, wurden unter der Einsatzleitung der Polizeiinspektion Erlangen-Stadt mehrere Polizeistreifen an die Einsatzörtlichkeit beordert.
Der 26- Jährige - so berichten es die Beamtinnen und Beamten in dem Statement dann weiter - konnte in seiner Wohnung widerstandslos festgenommen werden, bei einer anschließenden Durchsuchung der Räumlichkeiten wurde schlussendlich die vom Zeugen beschriebene Waffe aufgefunden. „Dabei stellte sich heraus, dass es sich lediglich um eine Spielzeugpistole handelt“, so die Polizei in dem Bericht wörtlich weiter. Im Zusammenhang mit dem Einsatz kam es zu keinen Verletzten, zudem bestand zu keinem Zeitpunkt eine Gefahr für Unbeteiligte, betonen die Verantwortlichen noch einmal ausdrücklich. Gegen den Erlanger wird nun ein Bußgeldverfahren eingeleitet, heißt es von Seiten der Polizei zu dem Vorfall vorerst abschließend.
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