Bad Kissingen/Nürnberg - Zuletzt noch Sommer, jetzt ein echtes Durcheinander: Das Wetter bleibt in Bayern ungemütlich. Am Mittwoch warnt der Deutsche Wetterdienst erneut vor Gewittern - und auch der Feiertag fällt vielerorts ins Wasser.

Schon am Montag zogen Gewitter über die Region hinweg, nun soll es erneut ungemütlich werden. Der Deutsche Wetterdienst hat am Mittwochnachmittag für mehrere Landkreise in Franken eine Warnung vor starken Gewittern sowie Sturmböen herausgegeben. Es bestehe Gefahr durch Blitzeinschlag, vereinzelt umstürzende Bäume, herabfallende Gegenstände und Überflutungen von Straßen sowie Unterführungen, hieß es. Dazu wehten heftige Böen von bis zu 70 Stundenkilometern. Auch kleinkörniger Hagel sei möglich. Die Gewitterwarnung der Stufe zwei galt zunächst bis 19 Uhr für folgende Landkreise:

  • Landkreis Lichtenfels
  • Landkreis Bayreuth
  • Landkreis Kulmbach
  • Landkreis Wunsiedel
  • Landkreis Bamberg
  • Landkreis Würzburg
  • Landkreis Kitzingen
  • Landkreis Schweinfurt
  • Landkreis Haßfurt
  • Landkreis Aschaffenburg
  • Landkreis Karlstadt
  • Landkreis Miltenberg

Inzwischen herrscht Gewitter-Entwarnung für den Mittwochabend. Dennoch solltest du weiterhin vorsichtig sein. Denn zusätzlich hat der DWD für fast ganz Nordbayern eine amtliche Warnung vor starken Windböen von bis zu 60 Kilometern pro Stunde herausgegeben. Diese galt vielerorts noch bis 20 Uhr.

Für den östlichen Landkreis Bayreuth, Teile der Landkreise Wunsiedel, Lichtenfels, Tirschenreuth, Neustadt an der Waldnaab und Weiden in der Oberpfalz dauert die Meldung der starken Windböen indes über die Nacht auf Donnerstag, 14. Mai, bis um 10 Uhr vormittags an. Dabei wird vor Böen mit Geschwindigkeiten von bis zu 60 Stundenkilometer in Lagen von über 800 Metern Höhe gewarnt. In Schauernähe oder exponierten Lagen können die Geschwindigkeiten gar bei 75 km/h liegen.

Gewitter, Schnee und Regen zum Vatertag in Bayern

Und damit nicht genug: Das Wetter bleibt in Bayern erst einmal ungemütlich. Auch zum Feiertag am Donnerstag soll es kühl und regnerisch werden. In höheren Lagen der Alpen soll laut Vorhersage des Deutschen Wetterdienstes sogar noch einmal Schnee fallen.

Von Nordwesten her sollen dann neue Schauer aufkommen. An Christi Himmelfahrt am Donnerstag soll es vielerorts regnen, eventuell sind auch kurze Gewitter möglich. Die Schneefallgrenze soll laut DWD dann bei etwa 1.200 bis 1.600 Meter liegen. Für heute sind maximal 10 bis 15 Grad vorhergesagt, für morgen dann noch 9 bis 14. In den Kammlagen der Mittelgebirge und in den Alpen bleibt es deutlich kühler.

Und wer auf höhere Temperaturen und besseres Wetter wartet, braucht Geduld: Für Freitag und Samstag sieht die Prognose genauso mau aus.

Dieser Artikel wurde am 13. Mai um 21.20 Uhr um die Gewitterbewegungen und die Warnungen vor Windböen aktualisiert.