
Ein Mann ist am Bahnhof Neufahrn bei Freising (Landkreis Freising) von einem Zug erfasst und schwer verletzt worden. Dabei verlor er ein Bein, wie die Polizei mitteilte. Der 82-Jährige überquerte demnach am Samstagabend die Gleise, als ein Regionalzug in den Bahnhof einfuhr.
Zwar sah der Zugführer den Mann noch, gab einen Warnpfiff ab und leitete eine Bremsung ein. Der Mann konnte die Gleise jedoch nicht mehr rechtzeitig verlassen und wurde vom Zug erfasst. Schwer verletzt wurde er von einem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus geflogen. Der gesundheitliche Zustand des Mannes sei weiterhin kritisch. Der Zugführer wurde von einem Kriseninterventionsteam betreut. Die Reisenden im Zug blieben unverletzt.
An anderer Stelle wäre eine weitere Schreck-Sekunde beinahe mit einer Tragödie geendet. Eine 88-Jährige hat am Bahnhof Taufkirchen (Landkreis München) die Gleise überquert und ist nur haarscharf nicht von einer S-Bahn erfasst worden. Der Zug kam nach einer Notbremsung ungefähr einen Meter vor der Frau zum Stehen, wie die Polizei mitteilte. Die Frau wollte ihren Heimweg über die Gleise abkürzen. Der 24-jährige Zugführer sah sie rechtzeitig und konnte noch bremsen. Er erlitt einen Schock. Es wurde sonst niemand verletzt. Die Bundespolizei ermittelt nun gegen die Seniorin wegen des Verdachts des gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr.
Tödlich ging dieser Vorfall aus, der deutschlandweit für große Betroffenheit sorgt. Ein vierjähriges Kind hat einen Bahnübergang am Bodensee mit seinem Laufrad überquert und ist dabei von einem Zug erfasst und tödlich verletzt worden. Als die Schranken bereits geschlossen waren, sei das Mädchen mit seinem Laufrad über den Bahnübergang in der Ortsmitte von Sipplingen gefahren, teilte die Polizei mit.
Trotz einer Notbremsung erfasste ein Regionalexpress am Samstag das Kind. Die Vierjährige erlitt lebensgefährliche Verletzungen und wurde mit einem Hubschrauber in eine Klinik geflogen. Dort starb das Mädchen in der Nacht an seinen Verletzungen. In dem Zug sollen zu diesem Zeitpunkt etwa 65 Fahrgäste gesessen haben. Sie blieben alle körperlich unverletzt, wurden danach aber von Sanitätern und Psychologen betreut.
Erst am Montag, den 04. Mai 2026, ist es gegen 20.25 Uhr einer Tragödie gekommen an anderer Stelle im Freistaat Bayern gekommen. Bei einem schweren Verkehrsunfall in Höhenberg bei Geisenhausen ist ein gerade einmal 17 Jahre alter Junge ums Leben gekommen. Diesen tragischen Vorfall macht das zuständige Polizeipräsidium aus Bayern in einer Pressemitteilung öffentlich.
Demnach - so berichten es die Beamtinnen und Beamten in diesem Zusammenhang dann weiter - kollidierte ein 17-jähriger Fahrzeuglenker aus dem Marktbereich Geisenhausen, der mit einem Leichtkraftrad von Höhenberg Richtung Tiefengrub unterwegs war, an einem unbeschranktem Bahnübergang mit einem Güterzug. Bei dem Zusammenstoß verstarb der 17-jährige Beifahrer, der sich zum Unfallzeitpunkt mit auf dem Leichtkraftrad befand. Der 17-jährige Fahrzeugführer wurde schwerstverletzt mit dem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus verbracht, wo er sich nach wie vor in stationärer Behandlung befindet.
Aktuell wird intensiv der Unfallhergang durch die Polizeiinspektion Vilsbiburg unter Sachleitung der Staatsanwaltschaft Landshut ermittelt. Insbesondere werden unter anderem die Spuren des Verkehrsunfalles untersucht und ausgewertet. Die Staatsanwaltschaft Landshut hat zudem auch einen Sachverständigen mit der Erstellung eines unfallanalytischen Gutachtens beauftragt. Derzeit sind der genaue Unfallhergang und die Hintergründe unklar. Hinweise, dass es sich bei dem Unfallgeschehen um eine Mutprobe gehandelt haben soll, liegen nach aktuellem Ermittlungsstand derzeit nicht vor, betont das Präsidium in der Stellungnahme schon jetzt.
Weiter heißt es dann wörtlich: „In diesem Zusammenhang appelliert die Polizeiinspektion Vilsbiburg mit Rücksicht auf die Beteiligten, das Verbreiten nicht verifizierter Meldungen zu unterlassen. Beteiligen Sie sich nicht an Spekulationen, insbesondere in den Sozialen Medien. Informieren Sie sich über die verifizierten Kanäle der Polizei. Die darüber veröffentlichten Sachverhalte sind geprüft.“
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