
An einem Bahnübergang in Lindau ist ein Radfahrer von einem Schnellzug erfasst worden. Der 74-Jährige wurde laut Polizei mittelschwer verletzt. Die Bahnstrecke war demnach am Samstag rund drei Stunden lang gesperrt.
Ersten Erkenntnissen zufolge soll der Mann den halbseitig beschrankten Bahnübergang trotz geschlossener Schranke überquert haben. Dabei sei er seitlich von einem Schweizer Schnellzug erfasst und zur Seite geschleudert worden. Das Fahrrad sei komplett zerstört worden. Der verletzte Fahrradfahrer wurde ins Krankenhaus gebracht.
Die rund 250 Fahrgäste des Schnellzugs blieben laut Angaben der Polizei unverletzt, mussten aber betreut werden. Ein unbeteiligter Regionalzug, der auf dem Gegengleis unterwegs war, sei evakuiert worden. Auf der Strecke kam es laut Polizei zu erheblichen Betriebsstörungen. Der genaue Unfallhergang werde nun ermittelt, Zeugen sollen sich melden.
Erst am Montag, den 04. Mai 2026, ist es gegen 20.25 Uhr einer Tragödie gekommen an anderer Stelle im Freistaat Bayern gekommen. Bei einem schweren Verkehrsunfall in Höhenberg bei Geisenhausen ist ein gerade einmal 17 Jahre alter Junge ums Leben gekommen. Diesen tragischen Vorfall macht das zuständige Polizeipräsidium aus Bayern in einer Pressemitteilung öffentlich.
Demnach - so berichten es die Beamtinnen und Beamten in diesem Zusammenhang dann weiter - kollidierte ein 17-jähriger Fahrzeuglenker aus dem Marktbereich Geisenhausen, der mit einem Leichtkraftrad von Höhenberg Richtung Tiefengrub unterwegs war, an einem unbeschranktem Bahnübergang mit einem Güterzug. Bei dem Zusammenstoß verstarb der 17-jährige Beifahrer, der sich zum Unfallzeitpunkt mit auf dem Leichtkraftrad befand. Der 17-jährige Fahrzeugführer wurde schwerstverletzt mit dem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus verbracht, wo er sich nach wie vor in stationärer Behandlung befindet.
Aktuell wird intensiv der Unfallhergang durch die Polizeiinspektion Vilsbiburg unter Sachleitung der Staatsanwaltschaft Landshut ermittelt. Insbesondere werden unter anderem die Spuren des Verkehrsunfalles untersucht und ausgewertet. Die Staatsanwaltschaft Landshut hat zudem auch einen Sachverständigen mit der Erstellung eines unfallanalytischen Gutachtens beauftragt. Derzeit sind der genaue Unfallhergang und die Hintergründe unklar. Hinweise, dass es sich bei dem Unfallgeschehen um eine Mutprobe gehandelt haben soll, liegen nach aktuellem Ermittlungsstand derzeit nicht vor, betont das Präsidium in der Stellungnahme schon jetzt.
Weiter heißt es dann wörtlich: „In diesem Zusammenhang appelliert die Polizeiinspektion Vilsbiburg mit Rücksicht auf die Beteiligten, das Verbreiten nicht verifizierter Meldungen zu unterlassen. Beteiligen Sie sich nicht an Spekulationen, insbesondere in den Sozialen Medien. Informieren Sie sich über die verifizierten Kanäle der Polizei. Die darüber veröffentlichten Sachverhalte sind geprüft.“
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