
63 Jungrinder sind einem Landwirt aus Niedermurach (Landkreis Schwandorf) mitten in der Nacht von einer Weide entlaufen.
Der Landwirt bemerkte am frühen Morgen, dass der Weidezaun zusammengebrochen war. 42 Tiere konnten bis zum Mittag wieder eingefangen werden, sie hielten sich laut den Angaben der Polizeisprecherin in einem Umkreis von zwei bis zweieinhalb Kilometern auf. Manche Rinder waren zwischenzeitlich auch in der Nähe der B22 unterwegs, was ein potenzielles Verkehrsrisiko darstellte.
Suche mit Drohne nach den verbliebenen Rindern
Der Landwirt suchte gemeinsam mit Polizei, Feuerwehr, weiteren Landwirten, Jägern und Mitgliedern seines Familien- und Freundeskreises nach den Tieren. Auch mehrere Drohnen kamen dabei zum Einsatz. Nach dreitägiger Suche wurden nun alle entlaufenen Rinder wieder vollständig eingefangen. Das teilte die Polizei am Freitagmittag mit.
„Dass wir am Ende alle 63 Jungrinder unversehrt wieder einfangen konnten, verdanken wir dem hervorragenden Zusammenspiel von allen Mitwirkenden“, betont Dienststellenleiter der Polizeiinspektion Oberviechtach, Polizeihauptkommissar Sebastian Götz. „Dieses Ereignis zeigt einmal mehr, wie wichtig Zusammenarbeit und moderne Technik, in diesem Fall unsere Polizeidrohnen, in der Einsatzpraxis sind.“