Nürnberg - Wolt Market eröffnet seinen ersten Standort in Franken – mit über 5000 Produkten und Lieferung in rund 40 Minuten. Lokale Marken aus der Region sind ebenfalls dabei. Alle Infos gibt es hier.

Ab sofort können Nürnbergerinnen und Nürnberger ihren Wocheneinkauf über Wolt erledigen: Der Lieferdienst eröffnet am 5. Mai seinen ersten Wolt Market Store in Franken. Über die App oder die Website können Kundinnen und Kunden bestellen, die Lieferung soll im Schnitt rund 40 Minuten dauern. Wer möchte, kann auch voraus bestellen.

Über 5000 Produkte – darunter lokale Anbieter aus Nürnberg

Das Sortiment umfasst nach Angaben des Unternehmens mehr als 5000 Artikel: Tiefkühl- und Frischwaren, Backwaren, Haushaltsprodukte, Drogerieartikel, Spielwaren und Tierbedarf. Daneben sind auch lokale Marken aus der Region vertreten – etwa Machhörndl Kaffee, die Rösttrommel Kaffeerösterei sowie Backwaren von Der Beck. Bestellt werden kann montags bis samstags zwischen 9 und 23 Uhr. Der Standort befindet sich in der Ulmenstraße 52h im Süden Nürnbergs.

Zum Eröffnungsstart erhalten Nutzerinnen und Nutzer in Nürnberg kostenlose Lieferungen, eine Auswahl rabattierter Artikel sowie Aktionen wie „zwei Produkte zum Preis von einem“.

Wolt Market in Nürnberg: Welche Stadtteile werden beliefert?

Das Liefergebiet ist laut Wolt umfangreich und deckt weite Teile Nürnbergs ab – darunter das Zentrum, Steinbühl, Galgenhof, St. Leonhard, Gibitzenhof, Schweinau, Bärenschanze, Eberhardshof, Schniegling, Leyh, Dutzendteich, Rennweg, Schoppershof, Marienberg und Thon. Im Westen werden Gebersdorf und Röthenbach West bedient, im Osten Gleißhammer, Mögeldorf und St. Jobst, im Süden Gartenstadt und Maiach.

Wolt ist seit 2020 in Deutschland aktiv und nicht unumstritten

Das finnische Unternehmen wurde 2014 in Helsinki gegründet und ist heute in mehr als 30 Ländern tätig. In Deutschland startete Wolt 2020 und ist mittlerweile in über 70 Städten vertreten. Neben der Restaurantlieferung bietet die Plattform auch Produkte von Supermärkten und Einzelhändlern an. Unumstritten ist das Geschäftsmodell allerdings nicht: Wie andere große Lieferdienste steht auch Wolt seit Jahren wegen der Arbeitsbedingungen seiner Fahrerinnen und Fahrer in der Kritik. Gewerkschaften, Initiativen wie das „Riders Collective“ und zuletzt auch der internationale Fairwork-Bericht bemängeln vor allem die Beschäftigung über Subunternehmen, prekäre Löhne und fehlende soziale Absicherung. Das Unternehmen weist die Vorwürfe regelmäßig zurück.