
Am Sonntagnachmittag (03. Mai 2026) fand in Fürth das 276. Frankenderby zwischen der SpVgg Greuther Fürth und dem 1. FC Nürnberg statt. Die Polizei zieht nun in einer Pressemitteilung direkt eine positive Gesamtbilanz.
Um 13.30 Uhr startete das 276. Frankenderby im Stadion der SpVgg Greuther Fürth am Fürther Ronhof. Das Stadion war mit über 16.000 Personen ausverkauft, erklärt das Polizeipräsidium Mittelfranken in einer Pressemitteilung. Die Masse der Gästefans aus Nürnberg reiste individuell mit Fahrzeugen oder öffentlichen Verkehrsmittel an. Circa 1000 Fans des 1. FCN wurden von einem unweit gelegenen Großparkplatz durch Einsatzkräfte zum Gästeblock im Stadion geleitet. Hierbei ereigneten sich keine Störungen. Insgesamt fanden sich circa 3500 Gästefans in Fürth ein.
Die Fürther Fans reisten ebenfalls individuell an und begaben sich im Stadion in die gewohnten Bereiche. Auch diese Anreise erfolgte ohne nennenswerten Störungen, teilen die Beamtinnen und Beamten in diesem Zusammenhang weiter mit. Durch das polizeiliche Konzept der strikten Trennung der beiden Fanlager gelang es erfolgreich, ein Aufeinandertreffen der verschiedenen Fangruppierungen zu verhindern. „Dementsprechend ging das bewährte Einsatzkonzept unter der Leitung der Polizeiinspektion Fürth voll auf“, so das Statement wörtlich.
Während des gesamten Einsatzverlaufs registrierte die Polizei nur eine geringe Anzahl von Straftaten. Unter anderem mussten drei Personen nach dem Spiel im Bereich einer polizeilichen Absperrung vor dem Stadion festgenommen werden. Die Personen beleidigten hier Einsatzkräfte, leisteten Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte und griffen Polizeibeamte tätlich an. Acht weitere Personen (Stand Sonntagabend) der unterschiedlichen Fanlager gerieten im weiteren Umfeld des Stadions aneinander. Die Personen wurden zur Prüfung von möglichen strafbaren Handlungen in Gewahrsam genommen.
Insgesamt blicke man aber „zufrieden auf einen friedlichen Einsatzverlauf zurück“. Die Fürther Polizei wurde hierbei von Einheiten der Polizeiinspektion Zentrale Einsatzdienste Mittelfranken und der Bayerischen Bereitschaftspolizei unterstützt. Es waren mehrere Hundert Polizeibeamte im Einsatz.
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