
Im Nürnberger Westen kam es am Donnerstagvormittag zu einem größeren Einsatz der Polizei. Wie die Beamten mitteilten, wurde eine Spielhalle in der Johannisstraße Ecke Helmstraße überfallen. Die beiden Täter waren vorerst flüchtig - inzwischen konnte ein Tatverdächtiger festgenommen werden. Vor Ort befanden sich zahlreiche Einsatzkräfte der Polizei.
Wie ein Sprecher der Polizei auf Nachfrage unserer Redaktion bestätigte, wurde die Spielothek in der Johannisstraße gegen 9 Uhr morgens überfallen. Zwei maskierte Männer seien demnach in die Spielhalle eingedrungen und bedrohten eine Angestellte mit einer Schusswaffe.
Eine Gefahr für die Bevölkerung bestand laut Einschätzung der Polizei aber nicht, da es sich um einen gezielten Angriff gehandelt habe. Die beiden Täter flüchteten nach der Tat zu Fuß in unbekannte Richtung. Die Polizei fahndete mit Hochdruck nach den beiden Tätern. Dabei kamen sowohl Diensthunde als auch ein Polizeihubschrauber zum Einsatz.
Die beiden Tatverdächtigen werden auf 35 bis 40 Jahre geschätzt. Einer der beiden soll circa 1,85 Meter groß gewesen sein und eine schwarze Jacke sowie einen grauen Schal getragen haben. Der zweite Tatverdächtige - ebenfalls circa 1,85 Meter groß - habe eine dicklichere Statur und trug eine graue Jacke.
Eine Angestellte wurde während des Überfalls von den beiden Männern bedroht. Die Höhe des entwendeten Betrags ist noch unklar.
Die Polizei bittet nun Zeugen, die in dem Zusammenhang verdächtige Wahrnehmungen gemacht haben oder Personen gesehen haben, die auf die oben genannte Beschreibung passen, sich unter der Telefonnummer 0911 2112 - 3333 zu melden.
Während der Kontrollen rund um den Tatort haben die Beamtinnen und Beamten eine Person festgestellt, die per Haftbefehl gesucht wurde. Ein Zusammenhang zu dem Überfall konnte nicht festgestellt werden.
Hinweis: In einer vorherigen Mitteilung wurde davon ausgegangen, dass diese Person im Zusammenhang mit dem Überfall stehe. Das wurde nun aber von Seiten der Polizei dementiert.
Dieser Artikel wurde um 12.09 Uhr aktualisiert.
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