
Auf den Pflegestellen des Tierschutzvereins Freunde der Tiere Altmühltal e.V. kommt aktuell „ein kleines Wunder nach dem anderen“. Dies geht aus einem aktuellen Facebook-Post hervor. Bereits 15 Kitten kamen dort in den vergangenen Tagen auf die Welt. Die Katzenmamas kommen laut dem Verein von einer Bauernhofaktion, bei der Katzen von Höfen eingefangen, kastriert und anschließend wieder freigelassen werden. Trächtige Katzen bleiben dabei so lange auf den Pflegestationen, bis ihre Kitten zur Welt kommen. Auch sie werden anschließend kastriert, heißt es auf der Internetseite des Vereins.
„Winzige Pfötchen, leises Miauen, vorsichtige erste Atemzüge“, so beschreiben die Tierhelfer die aktuelle Situation. Zusätzlich zu den 15 bereits geborenen Kätzchen werden noch weitere Kitten erwartet.
Doch neben den niedlichen Momenten gebe es auch Schmerz und Kummer, so der Tierschutzverein. „Zwei dieser kleinen Seelchen haben es leider nicht geschafft“, heißt es in dem Post. Zudem liegen drei der „winzigen Kämpfer“, wie der Verein die Kätzchen nennt, aktuell im Inkubator und kämpfen sich ins Leben. Alle drei Stunden werden sie gefüttert.
Nun wendet sich der Verein mit einem Hilferuf an die Öffentlichkeit: „Wir geben alles, wirklich alles, damit jedes einzelne dieser kleinen Wesen eine Chance bekommt. Aber wir stoßen an unsere Grenzen“, schreiben die Tierhelfer. Die Pflegestellen seien fast vollständig belegt.
Der Tierschutzverein bittet daher um Hilfe, um den kleinen Kätzchen eine Zukunft schenken zu können. Jede Unterstützung zähle und sei ein Stück Hoffnung, egal, ob als Pflegestelle, mit Kittenfutter oder mit Aufzuchtmilch (Optima Pet milk).
Auch Menschen, die keine Möglichkeit haben zu spenden, können laut dem Verein helfen, indem sie den Facebook-Beitrag teilen. Auf diesem Wege könnte er vielleicht genau den Menschen erreichen, der den Unterschied macht, schreiben die Tierhelfer weiter.
Auf der Seite des Tierschutzvereins und im Facebook-Post sind die Möglichkeiten der Spenden aufgelistet. Auch Pflegestellen werden regelmäßig gesucht, da der Verein kein eigenes Tierheim besitzt und daher auf Pflegestellen angewiesen ist. „Gemeinsam können wir Leben retten“, heißt es abschließend in der Nachricht des Tierschutzvereins.