Wiedereröffnung 2027
Schwimmbad im Jugendstil: Ein Rundgang durch das Volksbad in Nürnberg
von Greta Nagel
Immer wieder hatte sich der Bau verzögert. Eigentlich sollte das Volksbad in Nürnberg schon längst fertig sein. Doch bald soll es wirklich so weit sein und das Bad im Jugendstil eröffnet. So sieht es dort aktuell aus.

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1/10 - Nach jahrelangem Umbau soll es zum Jahreswechsel 2026/2027 so weit sein: Das Nürnberger Volksbad am Plärrer soll wieder seinen Betrieb aufnehmen - zunächst mit einem "Anschwimmen", nach dem Testlauf dann für alle Bürgerinnen und Bürger. © Hans-Joachim Winckler

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2/10 - Bei einem Rundgang durchs Volksbad informiert Christian Vogel, noch amtierender Werkleiter des städtischen Eigenbetriebs NürnbergBad und Bürgermeister, über den aktuellen Stand der Arbeiten. Es ist der Abschied von seinem "Herzensprojekt", wie der SPD-Politiker erklärt. © Hans-Joachim Winckler

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3/10 - Bereits 1914 eröffente das Schwimmbad in Nürnberg. Doch seit 1994 bleiben die Becken leer, das Volksbad musste in dem Jahr geschlossen werden. © Hans-Joachim Winckler

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4/10 - Nach einer Machbarkeitsstudie um Jahr 2015 und einer Grundsatzentscheidung zur Sanierung im Jahr 2020, begann 2022 schließlich die aktive Bauphase des Volksbads. Inzwischen ist das Gebäude wieder als Schwimmbad zu erkennen. Im kommenden Jahr sollen hier wieder Groß und Klein schwimmen können. © Hans-Joachim Winckler

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5/10 - Insgesamt umfasst die Fläche des Gebäudes laut der Stadt Nürnberg über 62.000 Quadratmeter. Aufgeteilt ist diese unter anderem in eine Wartehalle, drei Schwimmhallen sowie Bereiche mit Wannen- und Duschbädern, Umkleiden und Ruheräumen. © Hans-Joachim Winckler

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6/10 - In einer der drei Schwimmhallen ist ein Hubboden geplant. Damit kann die Wassertiefe stufenlos variiert werden. Doch nicht nur Planschen und Schwimmen ist damit möglich: Der Boden kann zudem komplett angehoben werden. So entsteht Platz etwa für Veranstaltungen. Auch private Feste wie Hochzeiten sollen hier gefeiert werden, stellt Vogel in Aussicht. © Hans-Joachim Winckler

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7/10 - Im Bad finden sich zahlreiche Elemente, die typisch für den Jugendstil sind und aufwendig saniert wurden. © Hans-Joachim Winckler

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8/10 - Diese Uhr im Jugendstil war ein Überraschungsfund. Bei früheren Renovierungen in den 1980er Jahren wurde sie einfach überpinselt, bei den Sanierungsarbeiten nun aber wieder entdeckt und von einem Kirchenmaler aus der Region aufwendig restauriert. © Hans-Joachim Winckler

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9/10 - Bis diese Fließen den Weg an die Wand gefunden haben, ist viel Zeit vergangen. Immer wieder hatte sich der Bau verzögert. Das führte auch zu gestiegenen Kosten: Aus ursprünglich 58 Millionen Euro wurden zwischenzeitlich 70 Millionen Euro. Auch der Eigenanteil der statt stieg entsprechend an - von 30 auf 38 Millionen Euro. © Hans-Joachim Winckler

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10/10 - Eigentlich sollte es auch schon längst fertig sein. 2027 dürfen sich Badebegeisterte wohl aber wirklich auf das Volksbad in der Rothenburger Straße freuen. © Hans-Joachim Winckler
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