Nürnberg - Die Polizei aus Mittelfranken zieht eine Bilanz zum Heimspiel des 1. FC Nürnberg - so verlief der Tag aus Sicht der Einsatzkräfte.

Am Sonntag (26. April 2026) fand im Nürnberger Max-Morlock-Stadion das Zweitliga-Spiel zwischen dem 1. FC Nürnberg und dem 1. FC Magdeburg statt. Bereits vor dem Spiel betreuten die polizeilichen Einsatzkräfte einen Fanmarsch durch das Stadtgebiet. Jetzt hat das Polizeipräsidium Mittelfranken im Nachgang eine Bilanz gezogen.

Ab 9 Uhr - so berichten es die Beamtinnen und Beamten in dem Statement weiter - versammelten sich im Bereich des Wöhrder Sees Anhänger des 1. FC Nürnberg, um im Anschluss einen Fanmarsch in Richtung Max-Morlock-Stadion durchzuführen. Nach polizeilicher Schätzung beteiligten sich daran rund 2300 Personen. Während des Fanmarschs kam es wiederholt zur Zündung von Rauchtöpfen und Pyrotechnik. „Zudem skandierten die Teilnehmer diverse Beleidigungen, die sich gegen die polizeilichen Einsatzkräfte richteten“, heißt es von Seiten der Polizei wörtlich weiter. Entlang der Wegstrecke, die hauptsächlich über die Regensburger Straße führte, entstanden entsprechende Behinderungen für den Fahrzeug- und Schienenverkehr.

Um das unmittelbare Aufeinandertreffen rivalisierender Fangruppierungen zu verhindern, setzte die Polizei beim Einlass ins Stadion und im Stadionumfeld wiederum auf die konsequente räumliche Trennung von Heim- und Gastfans. Zusätzlich erfolgte eine polizeiliche Überwachung der Einlasskontrollen. Im unmittelbaren Zusammenhang mit dem Spiel verzeichnete die Polizei keine nennenswerten Störungen, betont das Präsidium. Unter Leitung der Polizeiinspektion Nürnberg-Süd waren zur Betreuung des Fußballspiels und des Fanmarschs mehrere hundert Kräfte der mittelfränkischen Polizei sowie der Bayerischen Bereitschaftspolizei im Einsatz.

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