DIETRAMSZELL - Ein Radfahrer verletzt sich bei einer Ausfahrt schwer, wenig später ist er tot. Noch Minuten zuvor war er mit seiner Ehefrau gemeinsam unterwegs.

Am Samstag (25. April 2026), gegen 16.45 Uhr, befuhr ein 60-jähriger Mann aus München mit seinem Rennrad die Staatsstraße 2073 von Emmerkofen in Richtung Ascholding. Zuvor war er gemeinsam mit seiner Ehefrau unterwegs, die in Ascholding auf ihn wartete, während er den Streckenabschnitt bis zur Sägmühle ein weiteres Mal befahren wollte. Als der Mann nicht wie vereinbart zurückkehrte, machte sich seine Ehefrau auf die Suche nach ihm und stieß unweit des Ortsteils Sägmühle auf die Unfallstelle. Nach bisherigen Erkenntnissen und Zeugenaussagen geriet der Rennradfahrer in einer Rechtskurve alleinbeteiligt ins Schlingern, verlor die Kontrolle über sein Fahrrad und stürzte auf die Gegenfahrbahn, erklärt das zuständige Polizeipräsidium aus Bayern in einer Pressmitteilung.

Ersthelfer leisteten umgehend Erste Hilfe und führten Reanimationsmaßnahmen durch, wodurch der Mann zunächst wieder das Bewusstsein erlangte. Im weiteren Verlauf musste er durch eintreffende Rettungskräfte erneut reanimiert werden. Während des Transports in ein nahegelegenes Krankenhaus erlag der 60-Jährige schließlich seinen schweren Verletzungen, teilen die Beamtinnen und Beamten in diesem Zusammenhang weiter mit. Unter Sachleitung der Staatsanwaltschaft München II übernahm die Polizeiinspektion Geretsried die Ermittlungen zum genauen Unfallhergang.

Erst kürzlich kam es an Ostern zu einem schweren Unfall mit einem Biker. In der Nacht auf Karfreitag kam es in Franken damals zu einem weiteren tragischen Vorfall. Hier war ein junger Mann auf einem Zweirad unterwegs. Kurz vor 1 Uhr morgens, fuhr ein 16-jähriger Junge mit einem Krad von Schmellnricht kommend nach Obermässing. In einer leichten Rechtskurve am Ortsbeginn von Obermässing kam der 16-Jährige dann offenbar aufgrund nicht angepasster Geschwindigkeit plötzlich nach links auf die Gegenfahrspur und prallte dort gegen einen ordnungsgemäß geparkten Pkw. Der 16-Jährige selbst wurde hierbei über die Fahrbahn geschleudert und trug schwere Verletzungen davon. Er trug keinen Helm und keine Motorradkleidung, erklären die Beamtinnen und Beamten in diesem Zusammenhang im Nachgang dazu weiter.

Er wurde mit dem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus geflogen. Bei der Unfallaufnahme stellten die Beamten weiterhin fest, dass das Krad weder versichert noch zugelassen war. Zudem wurde bei dem 16-Jährigen eine Blutentnahme veranlasst, am Ende wurde auch noch festgestellt, dass er nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis für das Krad ist. Das Krad wurde durch die Polizei sichergestellt. An den Fahrzeugen entstand ein Gesamtsachschaden von rund 20.000 Euro. Bei der Unfallaufnahme war auch die FFW Obermässing zur Reinigung der Fahrbahn und Ausleuchtung der Landestelle für den Rettungshubschrauber eingesetzt.

Gegen den 16-jährigen Kradfahrer wurden mehrere Strafverfahren eingeleitet, unter anderem wegen Gefährdung des Straßenverkehrs, teilt die Polizeiinspektion Hilpoltstein in dem Statement vorerst abschließend mit.

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