
Am Samstag, den 25. April 2026, gegen 13.20 Uhr, ereignete sich auf der Staatsstraße 2246 ein folgenschwerer Verkehrsunfall. Laut ersten Erkenntnissen übersah ein 60-jähriger Motorradfahrer den Brems- /Abbiegevorgang eines vor ihm fahrenden 66-jährigen Pkw-Fahrers und fuhr diesem auf. Der Motorradfahrer wurde hierbei schwer verletzt und wurde durch den Rettungsdienst in ein umliegendes Krankenhaus verbracht, erklärt die Polizeiinspektion Heilsbronn in einer Pressemitteilung von Sonntagmittag (26. April 2026). Der Pkw-Fahrer sowie seine 59-jährige Beifahrerin blieben unverletzt, erklären die Beamtinnen und Beamten in diesem Zusammenhang zudem weiter.
An den beiden Fahrzeugen entstand ein Sachschaden von insgesamt rund 17.000 Euro. Aufgrund der Landung eines Rettungshubschraubers musste die Fahrbahn der Staatsstraße kurzzeitig komplett gesperrt werden, heißt es von Seiten der Polizei zu dem Vorfall vorerst abschließend.
Erst am Donnerstagnachmittag, den 23. April 2026, befuhr eine 29-Jährige, wohnhaft im westlichen Landkreis Mühldorf, gegen 16.35 Uhr mit ihrem Auto die Gemeindeverbindungsstraße von Oberzarnham in Richtung Oberbierwang. Sie wollte geradeaus die Staatsstraße 2092 überqueren; für sie galt zu diesem Zeitpunkt Vorfahrt gewähren. Zeitgleich befuhr ein 67-jähriger Mann aus Mühldorf mit seinem Kraftrad die Staatsstraße 2092 in Fahrtrichtung Osten.
Nach derzeit vorliegenden Erkenntnissen übersah die 29-Jährige den vorfahrtsberechtigten Kraftradfahrer und es kam im Kreuzungsbereich zum Zusammenstoß, wodurch der Kraftradfahrer neben die Fahrbahn geschleudert wurde. Trotz sofort eingeleiteter Reanimationsmaßnahmen durch Passanten und den Rettungsdienst erlag der Mann noch an der Unfallstelle seinen Verletzungen. Die junge Frau wurde leicht verletzt und wurde durch den Rettungsdienst in ein umliegendes Krankenhaus verbracht. Diesen tragischen Vorfall macht das zuständige Polizeipräsidium aus Bayern in einer Pressemitteilung öffentlich.
Am Pkw und Kraftrad entstand jeweils massiver Schaden. Er wird auf rund 30.000 Euro geschätzt. Auf Weisung der sachleitenden Staatsanwaltschaft Traunstein wurde ein Sachverständiger zur Erstellung eines unfalltechnischen und unfallanalytischen Gutachtens hinzugezogen. Dazu wurden auch die beteiligten Fahrzeuge sichergestellt.
An der Unfallstelle waren neben den Beamten der Polizeiinspektionen Waldkraiburg und Wasserburg, die zentralen Ergänzungsdienste Traunreut, ein Notarzt, zwei Rettungswagen und ein Rettungshubschrauber eingesetzt. Zudem waren die Feuerwehren Grünthal und Elsbeth mit insgesamt 35 Einsatzkräften vor Ort. Die Staatsstraße 2092 musste für die Unfallaufnahme für rund drei Stunden voll gesperrt werden.
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