Hopferau/Rosenheim - Die Polizei stoppt einen Mann auf einer Autobahn im Allgäu, einen anderen auf einer Autobahn in Oberbayern. Keiner der beiden war mit einem Kraftfahrzeug unterwegs.

Zwei Männer sind in Bayern mit unerlaubten Fahrzeugen auf der Autobahn unterwegs gewesen. Ein 18-Jähriger fuhr im Allgäu mit einem E-Scooter auf der A7, ein 58-Jähriger radelte mit seinem Fahrrad auf der A8 in Oberbayern. Dies teilten die jeweiligen Polizeipräsidien mit.

Der 18-Jährige war in der Nacht zum Sonntag offenbar an der Anschlussstelle Füssen (Landkreis Ostallgäu) auf die A7 aufgefahren und dann auf dem Standstreifen unterwegs gewesen. Eine Streife der Bundespolizei stoppte den jungen Mann schließlich auf Höhe des Tunnel Reinertshof bei Hopferau. Die Beamten stellten zudem fest, dass der E-Scooter nicht versichert war. Warum der 18-Jährige mit dem E-Scooter auf die Autobahn fuhr, blieb zunächst unklar. Ihn erwarten nun mehrere Strafverfahren.

Der 58-Jährige wurde am Sonntag auf der A8 bei Raubling (Landkreis Rosenheim) von der Verkehrspolizei angehalten. Er war mit seinem Rad ebenfalls auf dem Standstreifen unterwegs. Gegen den Mann wurde ein Bußgeldverfahren eingeleitet.

In der Nacht zum Sonntag, 29. März 2026, ereignete sich vor wenigen Wochen in der Nürnberger Innenstadt ein Verkehrsunfall, auch hier stand ein Scooter im Mittelpunkt. Ein 33-jähriger Mann zog sich laut Polizei leichte Verletzungen zu, als er mit einem E-Scooter gegen eine Schaufensterscheibe prallte. Die Polizei nahm den betrunkenen Fahrzeugführer vorläufig fest.

Zeugen beobachteten den 33-Jährigen, der nach Informationen der Polizei gegen 01.40 Uhr zunächst mit einem E-Scooter auf dem Gehweg der Ludwigstraße unterwegs war. Im weiteren Verlauf verlor er die Kontrolle über sein Fahrzeug und prallte derart heftig gegen die Schaufensterscheibe eines Geschäfts, dass diese später von der Feuerwehr verschalt werden musste. Der Mann zog sich bei der Kollision leichte Verletzungen im Gesicht zu.

Verständigte Streifen der Polizeiinspektion Nürnberg-Mitte bemerkten im Rahmen der Unfallaufnahme, dass der 33-Jährige augenscheinlich alkoholisiert war. Ein Test ergab einen Wert von über 1,8 Promille. Daraufhin ordneten die Polizisten eine Blutentnahme bei dem Mann an. Die Verkehrspolizei Nürnberg führt nun die weiteren Ermittlungen. Der Tatverdächtige muss sich unter anderem wegen des Verdachts der Gefährdung des Straßenverkehrs strafrechtlich verantworten.

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