Geisterstadt am Ende der Welt: Vom Bergbauort zum Lost Place
27.04.2026, 08:00 Uhr
In Pyramiden auf dem norwegischen Archipel Spitzbergen lebten einst rund 1000 Menschen. Heute ist die Siedlung verlassen. Doch die Gebäude sind teils so gut erhalten, dass es wirkt, als sei die Zeit stehengeblieben. So sieht es dort aus.

1 / 14
1/14 - Pyramiden in Norwegen: Einst förderten die Sowjets hier, mitten auf der Nato-Insel Spitzbergen, Kohle. Heute ist die Siedlung verlassen und gilt als Geisterstadt. © alimdi / Arterra / Sven-Erik Arn/picture alliance / imageBROKER

2 / 14
2/14 - Der Spitzbergen-Vertrag von 1920 gewährte Norwegen zwar die volle Souveränität über Spitzbergen, allerdings erhielten die unterzeichnenden Nationen wie die Sowjetunion das Recht zur Ausbeutung der Bodenschätze. Eine Stehle mit der Aufschrift „Pyramiden“ in kyrillischen Buchstaben steht noch heute am Eingang zur aufgegebenen sowjetisch-russischen Bergbausiedlung. © Sebastian Kahnert/picture alliance/dpa

3 / 14
3/14 - Nach dem Zweiten Weltkrieg baute die Sowjetunion die Siedlung Pyramiden aus. © Sebastian Kahnert/picture alliance/dpa

4 / 14
4/14 - Über 1000 Menschen lebten und arbeiteten seit den Fünfzigerjahren dort. Doch in den späten 1990er-Jahren beschloss Russland, die Kohleförderung dort aus Kostengründen einzustellen. Die Bewohner kehrten heim in die Nachfolgestaaten der Sowjetunion. Seitdem stehen die Gebäude leer - wie auch diese Werkstatt. © alimdi / Arterra / Sven-Erik Arn/picture alliance / imageBROKER

5 / 14
5/14 - Ihren Namen verdankt die ehemalige Bergbaustadt Pyramiden dem pyramidenförmigen Berg, der sich über ihr erhebt. © alimdi / Arterra / Sven-Erik Arn/picture alliance / imageBROKER

6 / 14
6/14 - Die Stadt wurde dem offiziellen Tourismusamt von Spitzbergen zufolge nach sowjetischen Vorstellungen einer idealen Gesellschaft errichtet. So gab es etwa auch ein Schwimmbad in Pyramiden. © alimdi / Arterra / Sven-Erik Arn/picture alliance / imageBROKER

7 / 14
7/14 - Das Wasser im Schwimmbecken ist längst abgelassen. Schon lange ist hier niemand mehr geschwommen. © Sebastian Kahnert/picture alliance/dpa

8 / 14
8/14 - Auch auf dem Kinderspielplatz in Pyramiden toben keine Kinder mehr. © alimdi / Arterra / Sven-Erik Arn/picture alliance / imageBROKER

9 / 14
9/14 - Das Hotel Tulpan und eine alte Schaukel auf dem Kinderspielplatz sind Überbleibsel der vergangenen Zeit. © alimdi / Arterra / Sven-Erik Arn/picture alliance / imageBROKER

10 / 14
10/14 - Das Tourismusamt schreibt, dass noch heute Tassen auf den Tischen in den Holzhütten stehen, Zeitungsausschnitte an den Wänden kleben und Skiausrüstung in den Fluren liegt - so als wären die Menschen überstürzt abgereist... © alimdi / Arterra / Sven-Erik Arn/picture alliance / imageBROKER

11 / 14
11/14 - ... und könnten jeden Moment zurückkommen. © alimdi / Arterra / Sven-Erik Arn/picture alliance / imageBROKER

12 / 14
12/14 - Doch dem war nicht so. Seit Jahrzehnten stehen die Gebäude nun schon leer. © alimdi / Arterra / Sven-Erik Arn/picture alliance / imageBROKER

13 / 14
13/14 - Immer noch liegen außerdem alte rostige Kohlewaggons in Pyramiden herum. © alimdi / Arterra / Sven-Erik Arn/picture alliance / imageBROKER

14 / 14
14/14 - Der Spiegel bezeichnete Pyramiden in einem Artikel als nördlichste Geisterstadt der Welt. © alimdi / Arterra / Marica van de/picture alliance / imageBROKER
Anzeige