Weißenburg - Die Nachricht trifft viele tief: Weißenburgs langjähriger Oberbürgermeister Jürgen Schröppel ist im Alter von 64 Jahren gestorben - nur zehn Tage vor seinem Ruhestand. 18 Jahre lang hatte er die Stadt geprägt.

Mit tiefer Trauer hat die Stadt Weißenburg den Tod ihres Oberbürgermeisters bekanntgegeben. Jürgen Schröppel ist am Dienstag im Alter von 64 Jahren gestorben - nur zehn Tage vor dem offiziellen Ende seiner Amtszeit.

„Mit tiefer Trauer und großer Bestürzung nehmen wir Abschied von unserem Oberbürgermeister Jürgen Schröppel“, schreibt die Stadt am Mittwoch in einem Statement. Er habe Weißenburg „mit großem Engagement, Verantwortungsbewusstsein und tiefer Verbundenheit geprägt.“

Erst am Osterwochenende war bekanntgeworden, dass Schröppel an einer schweren Krankheit erkrankt war. Nur wenige Wochen später ist er nun gestorben. NN.de hatte zuerst über die Nachricht berichtet.

„In dieser schweren Zeit gelten unsere Gedanken seiner Familie, seinen Angehörigen und allen, die ihm nahestanden. Wir werden ihm ein ehrendes Andenken bewahren“, heißt es vonseiten der Stadt.

18 Jahre an der Spitze des Rathauses: Weißenburger OB stirbt an schwerer Krankheit

Schröppel wurde in Nördlingen geboren, studierte Jura in Augsburg und kam 1994 ans Amtsgericht Weißenburg. Nach 18 Jahren in der Justiz wechselte er 2008 ins Rathaus, als er als SPD-Kandidat die Oberbürgermeisterwahl gewann. Seither führte er die Stadt durch anderthalb Jahrzehnte, mit zwei weiteren Wahlsiegen im Rücken. Bei den jüngsten Kommunalwahlen im März 2026 trat er nicht mehr an. Seine Parteikollegin Eva Reichstadt (SPD) gewann die Wahl.

Beim Neujahrsempfang im Januar hatte sich Schröppel noch emotional von den Weißenburgerinnen und Weißenburgern verabschiedet, wie NN.de berichtet. Von der Band hatte er sich den symbolträchtigen Klassiker „Non, je ne regrette rien“ – „Nein, ich bereue nichts“ von Édith Piaf gewünscht.