
Als Mohamed Ali Zoma im Sommer an den Valznerweiher kam, gab es nicht wenige Fan- und Reporterstimmen, die kritisch unkten: „Was will der FCN mit einem Angreifer aus der dritten italienischen Liga“? Mittlerweile lautet die Frage: Was soll der FCN ohne Mohamed Ali Zoma machen? Der Italiener mit ivorischen Wurzeln ist der herausragende Akteur im Nürnberger Offensivspiel und war in dieser Spielzeit an 16 der 39 Tore - und damit an 41 Prozent der Treffer - direkt beteiligt. Elf Mal knipste er selbst und legte zusätzlich fünf Tore auf. Nun besteht aber die reale Gefahr, dass die Nürnberger Lebensversicherung trotz Vertrag bis 2029 gar nicht mehr für den 1. FCN auflaufen wird.
Seinen Marktwert hat der Top-Scorer so auf sagenhafte vier Millionen Euro verachtfacht (Quelle: transfermarkt.de). Kein Wunder, dass sich Zoma so ins Schaufenster gespielt hat und für den Club im Sommer kaum zu halten sein sollte. Wie mehrere Fachmedien spekulieren, hat der Angreifer das Interesse zahlreicher Erstligisten aus ganz Europa geweckt. Wie die bild berichtet, kann sich der Offensivspieler einen Abgang im Sommer vorstellen, dem Vernehmen nach am liebsten zurück nach Italien.
ℹ: Momo #Zoma hat sich bei #DSCFCN eine Muskelverletzung am Oberschenkel zugezogen. Somit wird unsere Nummer 23 erst einmal nicht zur Verfügung stehen. Momo, unsere Physios und Trainerteam werden alles dafür tun, damit er schnellstmöglich wieder auf den Platz zurückkehren kann. pic.twitter.com/WYFQIKxcJ8
— 1. FC Nürnberg (@1_fc_nuernberg) April 21, 2026
Am Wochenende in Bielefeld gelang ihm Saisontreffer Nummer elf, ehe er nach 25 Minuten verletzt ausgewechselt werden musste. Eine genauere MRT-Untersuchung am Montag hat nun „eine Muskelverletzung am Oberschenkel“ bestätigt, wie der Verein mitteilt. Zoma werde „erst einmal nicht zur Verfügung stehen“. Auch wenn es nicht die zunächst befürchtete Adduktoren-Verletzung ist, wird damit die Zeit für ein mögliches Comeback knapp. Beim FCN bleibt man derweil optimistisch und spricht nicht vom Saison-Aus. In der Mitteilung heißt es abschließend: „Unsere Physios und das Trainerteam werden alles tun, damit er schnellstmöglich wieder auf den Platz zurückkehren kann.“
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