
Wie auch nordbayern.de berichtete, ging am Abend des 5. März bei der Integrierten Leitstelle von Feuerwehr und Rettungsdienst die Mitteilung aus einem Einfamilienhaus in der Megingaudstraße ein. Eine Anwohnerin hatte laut Polizei in einem Zimmer ihren Sohn und drei seiner Bekannten bewusstlos aufgefunden und umgehend den Notruf gewählt. Ein Großaufgebot von Polizei, Rettungsdienst und Feuerwehr rückte aus.
Die vier Jugendlichen im Alter zwischen 14 und 19 Jahren wurden notärztlich versorgt und reanimiert. Im Anschluss wurden sie, zum Teil mit Rettungshubschraubern, zur weiteren Behandlung in verschiedene Krankenhäuser gebracht.
Ermittlungen der Kriminalpolizei
Die Kriminalpolizei Würzburg hatte noch am Abend die Ermittlungen aufgenommen und die Substanz wurde analysiert. Nun konnte geklärt werden, welche Substanz die vier Personen eingenommen haben. Laut dem aktuellsten Polizeibericht vom 20. April 2026 handelte es sich um eine opiathaltige chemische Substanz, die aktuell nicht unter das Betäubungsmittelgesetz oder andere Rechtsvorschriften fällt.
Auch die Herkunft der Substanz konnte ermittelt werden. Bei deren Besitzer wurden entsprechende polizeiliche Maßnahmen durchgeführt. Der Besitz und auch die Abgabe sind jedoch gegenwärtig nicht strafbar.
Die vier Geschädigten im Alter von 14 bis 19 Jahren sind allesamt wieder wohlauf und haben keine Folgeschäden davon getragen, so das Polizeipräsidium Unterfranken in der Mitteilung.
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