Erlangen - Ein Kajak hat in Erlangen einen Großeinsatz ausgelöst: Das Boot trieb in der Regnitz, doch ohne Person an Bord. Zahlreiche Rettungskräfte begaben sich deshalb auf die Suche - auch zwei Hubschrauber waren im Einsatz.

Rätsel um ein Kajak in der Regnitz: Ein herrenloses Boot hat am Sonntag, 19. April, in Erlangen einen Großeinsatz ausgelöst. Einen Tag später hat sich die Aufregung glücklicherweise wieder weitgehend gelegt. Doch was war passiert?

Wie die Polizeiinspektion Erlangen-Stadt am Montagmittag, 20. April, mitteilt, war am Sonntag gegen 16.15 Uhr die Information eingegangen, dass ein gekentertes Kajak in der Regnitz in Erlangen-Bruck treibe.

Als eine Streife das Boot nördlich des Herzogenauracher Damms schließlich falsch herum im Wasser treibend fand, war die Befürchtung zunächst, dass sich darin eine verunglückte Person befinden könnte. Ein Beamter zögerte deshalb nicht: Er begab sich der Mitteilung zufolge in das knietiefe Wasser und drehte das Kajak um. Doch darin befand sich jedoch keine Person.

In der Folge begann dem Polizeibericht zufolge eine großangelegte Suchaktion. Mit mehreren Rettungsbooten von Feuerwehr, DLRG und Wasserwacht suchten demnach Rettungskräfte das Gewässer und den Uferbereich ab. Auch aus der Luft kam Hilfe dazu: So waren ein Rettungshubschrauber sowie ein Polizeihubschrauber im Einsatz, um die möglicherweise verunglückte Person zu finden. Doch die Suche blieb ohne Ergebnis: Nach rund zwei Stunden wurden die Suchmaßnahmen laut Polizeiangaben eingestellt.

Die gute Nachricht jetzt: Wie die Polizeiinspektion Erlangen-Stadt mitteilt, ergab sich in der Zwischenzeit der Hinweis darauf, dass das Kajak bereits seit längerer Zeit herrenlos im Uferbereich lag. Ersten Erkenntnissen der Polizei zufolge könnte es dort auch von Personen ins Wasser geworfen worden sein.


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